Honterus-Chor: Seit 50 Jahren vorweihnachtliche Musik

„Das war wunderschön, feierlich wie an Heilig Abend“, lobten die Besucher noch bevor sie die evangelische Kirche verließen und den Sängerinnen und Sängern zu einem beeindruckenden Konzert mit vorweihnachtlicher Musik gratulierten. Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 17. Dezember 1967, fand unter der damaligen Leitung von Heidrun Niedtfeld das erste Weihnachtskonzert des Honterus-Chors statt. Bekannte Solisten, Gastchöre und jugendliche Musiker auch aus Drabenderhöhe hatten hier ihre ersten Auftritte. Heute, fünf Jahrzehnte später, erfreut diese stimmungsvolle Veranstaltung in der Adventszeit immer noch viele Besucher.


Weihnachtskonzert am Sonntag, 17. Dezember 2017 in der evangelischen Kirche Drabenderhöhe. Foto: Christian Melzer

Regine Melzer, die seit 2003 den Chor dirigiert übernahm die Gesamtleitung des Jubiläumskonzerts. An ihrer Seite stand Heidrun Niedtfeld, die für zwei Lieder den Taktstock übernahm, die vor 50 Jahren zum Repertoire des Chors gehörten. Später stand sie in Reihen der Ausführenden und sang mit. Mit Hubert Grunow (Tenor) und Carola Pinder (Harfe) war ein wunderbar harmonisch aufeinander abgestimmtes Duo aus dem Windecker Ländchen zu Gast, das seit vielen Jahren gemeinsam auftritt. Dörte Behrens an Orgel und Klavier vervollständigte den Genuss.

Vorweihnachtliche Musik erklang schon bei den Hirten in Bethlehem, so Pfarrer Frank Müllenmeister in seinen Grußworten. Durch die himmlische Botschaft seien die Hirten aus ihrer Bedeutungslosigkeit heraus gerissen worden. „Gott kam an einen unscheinbaren Ort zu unscheinbaren Menschen“, das erinnere an die weihnachtliche Botschaft und an „Gottes Kraft erschienen in einem schwachen Kind“. Stimmgewaltig ließ danach der Honterus-Chor von der Empore bekannte Weisen erklingen wie „Freu dich, Welt, dein König naht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“, dirigiert von Niedtfeld.

Mit schmeichelnder Tenorstimme singt Grunow „Transeamus usque Bethlehem“, der Chor jubelnd das „Gloria“. „Eine wunderbare Kunde“ nach einem Satz von D.G. Kiriac verkünden die Sängerinnen und Sänger, die nach unten in den Kirchenraum gekommen sind. Grunow, nicht nur Interpret, Moderator und Unterhalter an diesem Abend, bezeichnete die Weihnachtszeit als eine herrliche Zeit, in der gesungen, jubiliert, triumphiert und Freude auf der ganzen Welt verbreitet wird. Er imponierte bei seinen Darbietungen mit Vielseitigkeit der Stimmlage. Als Pinder beim „Cantique de Noel“ (Adolphe Adam) wunderbar feine Harfenmusik erklingen ließ, suchte Grunow die Nähe zu den Besuchern, trat in den Mittelgang und sang von der „Göttlichen Nacht“, „Herbei o ihr gläubigen“ und „O lasset uns anbeten“. Beim Lied „Christrose“ von Robert Stolz bat er die Besucher den Refrain mitzusingen: „Den kennen sie Hundertprozentig.“ Ergreifend schön intonierte er dann „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit. Christrose, Blume der Heiligen Nacht, hast mir die Hoffnung gebracht.“ Immer wieder gab es spontanen Zwischenbeifall.

„Weißt du, was der Esel gedacht in der Heiligen Nacht?“ fragte Grunow humorvoll den kleinen Martin, der den Kopf schüttelte: „Nein“, das wusste er nicht. In einem Kinderlied von Manfred Siebald erklärte er dem Jungen, dass es viele nicht wüssten: „Doch, wir wissen alle Bescheid und benehmen uns heut noch genauso wie der Esel damals schon.. Denken nur ans (Fre)essen“! Für die „etwas Älteren“ sang er dann „Lieder, die wir alle kennen“ wie „Weihnachten bin ich zu Haus“ von Werner Twardy und die Tiroler Weise von „Es wird schon gleich Dunkel“. Das Licht ging aus, Kerzen erleuchteten den Kirchenraum. Der Tenorsänger forderte die Konzertbesucher auf mitzusingen. Jubelnd stimmten sie abschließend mit ein in die wohl beliebtesten Weihnachtslieder „O du fröhliche“ und „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Auch der kleine Martin sang begeistert mit.

„Es war und ist ein herrliches Erlebnis, diese vorweihnachtliche Musik“, meinte Anneliese Hüll nach dem Konzert in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Honterus-Chors. Sie dankte allen Mitwirkenden auch für die vielen Proben, die sie für dieses Jubiläumskonzert auf sich genommen haben. Für Regine Melzer und Heidrun Niedtfeld gab es herrliche Blumensträuße als kleines Dankeschön für diese traditionelle Feierstunde.

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„Puer natus“ erfreut sich großer Beliebtheit

„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ertönt es laut vom Turm der Erinnerung. Einige Musiker des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe waren die vielen Treppen hoch geklettert, um diese frohe Botschaft zu verkünden. Weitere Musiker standen mit ihrem Dirigenten Michael Schumachers im Schutz des Torbogens, stimmen mit in die Melodie ein. Die vorweihnachtliche Brauchtumsveranstaltung „Puer natus“, die vor Jahrhunderten ihren Ursprung in Siebenbürgen hatte, erfreut sich großer Beliebtheit.


Foto: Christian Melzer

Im Robert Gassner-Hof brennen viele Kerzen, verbreiten eine schöne vorweihnachtliche Atmosphäre. Sänger und Sängerinnen des Honterus-Chors, vier kleine Mädchen von den „Drabenderhöher Spatzen“ singen unter Leitung von Regine Melzer das Lied von der guten Mähr. „Das war eine schöne Einführung“, sagte Kreisvorsitzende Enni Janesch: „Ein Kind ist uns geboren – Puer natus“. Die Heimatortgemeinde Scharosch, Adele-Zay-Verein, Altenheim und die Kreisgruppe haben 2002 diese Tradition hier in Drabenderhöhe wieder zum Leben erweckt. Dank und Lob gingen an Regine Melzer, die mit den Kindern die schwierigen Texte von der Geburt Jesu in lateinischer und deutscher Sprache einübte.

„Wie kleine Engelchen“ murmelte eine Besucherin, als die „Spatzen“ mit leiser und zarter Stimme sangen: „Puer Natus in Bethlehem – Unde gaudet Jerusalem (Ein Kind geboren in Bethlehem – Des freuet sich Jerusalem). Danach spielte das Blasorchester „Kommet ihr Hirten“ und Pfarrer i.R. Hans Klein verkündete die frohe Botschaft von Weihnachten aus dem Lukas-Evangelium. „Puer natus“ sei wahrlich alle Jahre wieder etwas ganz besonderes betonte Heimleiter Fritz Barth in seiner Ansprache. Er bedauerte, dass dieses seit mehr als 700 Jahren in den Gottesdiensten zur Weihnachtszeit gesungene Lied im gesamten deutschsprachigen Raum fast nicht mehr zu finden sei. Aus Siebenbürgen überliefert gehöre es zu einem „unverzichtbaren Strauß traditioneller Veranstaltungen“.

Der besondere Dank von Barth ging an das Blasorchester, „die hoch oben vom Turm weit zu hören waren“ sowie an die Kinder: „Ihr habt das toll gemacht. Über dem Stall in Bethlehem haben Engel gesungen – ihr habt engelsgleich gesungen. Eure zarten Stimmen haben besonders berührt.“ Regine Melzer dankte er für das fleißige vorbereiten, üben und für das Einstimmen auf den Zauber der Weihnachtszeit. Erinnerungen werden wach an vergangene Zeiten, an Erlebtes und die Geborgenheit des Elternhauses.

Ulrike Horwath, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, drückte große Freude darüber aus, dass diese Veranstaltung „in der schönen Atmosphäre des Innenhofs“ stattfindet. Als „treibende Kraft und Motor“ hier in Drabenderhöhe bezeichnete sie Enni Janesch, die mit Unterstützung der Heimmutter Brigitte Thomke und der Scharoscher Heimatortgemeinde „Puer natus“ wieder habe aufleben lassen.

„Puer natus“ – die Botschaft von der Geburt Jesu drang tief in die Herzen der vielen Besucher ein, die abschließend mit kraftvollen Stimmen „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ erklingen ließen. Bei Glühwein und Schmalzbrot traf man sich noch im Pavillon des Altenheims und ließ das Fest mit Gesprächen ausklingen.

Ursula Schenker

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Feuerwehr erhält neues Einsatzfahrzeug

Im November konnte die Einheit Drabenderhöhe, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wiehl, ein neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) löst das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug (LF 8) nach 27 Jahren Einsatzdienst ab.

Das kompakte und leistungsstarke Löschfahrzeug, in dem sechs Feuerwehrleute Platz finden, wurde durch die Firma Walser in Österreich auf einem Iveco Daily 4×4-7,2 t Fahrgestell aufgebaut. Zur Ausstattung des allradbetriebenen Fahrzeugs gehören unter anderem ein 750 Liter fassender Wassertank mit Vorrichtung zur schnellen Wasserentnahme, einen pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast, ein entnehmbares Stromaggregat, eine tragbare Leiter sowie kleinere Gerätschaften zur einfachen technischen Hilfeleistung.

Das Fahrzeug verfügt neben der Normbeladung zur alltäglichen Brandbekämpfung und der kleineren technischen Hilfeleistung eine umfangreiche Sonderbeladung zur Waldbrandbekämpfung und ist dank der kompakten Bauweise und des Allrad-Antrieb besonders für enge und verwinkelte Straßen sowie für schlecht zugängliche Waldwege geeignet.

Die Einheit Drabenderhöhe ist eine von sieben Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wiehl. Die Einheit hat einen Fuhrpark von drei Einsatzfahrzeugen, 40 Mitglieder im aktiven Einsatzdienst, sowie 5 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in der Jugendfeuerwehr.

Weitere Informationen zur aktiven Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr oder dem Förderverein der Einheit Drabenderhöhe finden Sie hier.

Ev. Jugend Drabenderhöhe: Jugendgottesdienst an Heilig Abend

Auch in diesem Jahr wird die traditionelle Christmette im Rahmen eines jungen Gottesdienstes am heiligen Abend in der Ev. Kirche Drabenderhöhe stattfinden. Die Ev. Jugend Drabenderhöhe freut sich jetzt schon auf viele Besucher, die ganz herzlich willkommen sind und sich auf einen besonderen Gottesdienst voller Überraschungen, alten und neuen Hoffnungen und dem ein oder anderen kleinen Wunder freuen dürfen.

Veränderungen im Bereich „männliches Wettkampfturnen“ beim BV 09 Drabenderhöhe

Im Jahr 2000 hat der damalige Abteilungsleiter, Jürgen Brandsch-Böhm, die Turnabteilung des BV 09 Drabenderhöhe umorganisiert. Die vielen gewachsenen Gruppen wurden in Bereiche zusammengefasst. Für jeden Bereich wurde ein Trainer als Hauptverantwortlicher gewählt. Damit wurde der Vorstand entlastet und gleichzeitig die Vorortarbeit gestärkt. Es entstanden 5 Bereiche:
1. Kleinkinderturnen (Eltern/Kind und Kinder-Gruppen (bis Schulkinder))
2. Allgemeines Schulkinderturnen
3. Turngruppen für Erwachsene
4. Wettkampfturnbereich weiblich
5. Wettkampfturnbereich männlich

Im Laufe der Jahre hat sich die Situation teilweise erheblich verändert. Das Abteilungswachstum (von 1997 bis 2002 wurden die Mitgliederzahlen verdoppelt) kam zum Erliegen und die Abteilung verlor bis 2016 fast die Hälfte ihrer Mitglieder. Die Bandbreite des Angebotes (von der Wiege bis zur Bahre) ist bis heute erhalten geblieben. Allerdings mussten zwischenzeitlich das Trampolin-, das Rhönrad-Turnen und die Frauengruppen aufgegeben werden.


Aktuelle Wettkampfturngruppe der Jungen. Vorne, von links: Raffael Meltzer, Mik Johanns, Michael Wagner, Joel Wien und Johnathan Romero. Hinten: Rolf Königes (Kampfrichter), Daniel und Dennis Moser, Eric Libotte, Wladinir Schreffer, Philipp Ott und Jürgen Brandsch-Böhm (Trainer und Kampfrichter)

Vor dem Jahr 2000 gab es die Mädchen- und die Jungenturnriegen. Der damalige Trainer Viktor Gündisch suchte sich vor jedem Wettkampf die Kinder heraus, die eine gewisse Wettkampfreife hatten. Oft ärgerte er sich darüber, dass gute Turner/-innen nicht zum Wettkampf antraten. Mit dem Aufbau der Wettkampfgruppen entfiel dieses Problem. Das Mitmachen bei Wettkämpfen ist eine Voraussetzung für das Training in den Wettkampfgruppen. So konnten die Trainer sich auf das Wettkampf-Training konzentrieren. Es zeigte sich sehr schnell, dass die Jungen und Mädchen bessere Leistungen bei den Wettkämpfen zeigten.

Christian Maimer, einer der besten Turner des BV 09 Drabenderhöhe, bildete sich zum Trainer weiter und wurde der Haupttrainer für die größeren Jungen (2004 bis 2008). Er legte den Grundstein für das hervorragende Abschneiden der Wettkampfjungen in den nächsten Jahren.

Der Turnverband-Aggertal-Oberberg und der RTB (Rheinische Turnnerbund) bieten Wettkämpfe für Jungen an:
– Einzelwettkampf als Qualifikationswettkampf auf Landesebene mit Auswertung für den Heinz-Kamp-Pokal
– Mannschaftswettkampf: Hermann-Linden-Pokal (2 unterschiedliche Altersklassen)
– Kürwettkampf (Jürgen-Brandsch-Böhm-Pokal) aber nur in den Jahren 2009 bis 2013
– Der RTB bietet jährlich noch je ein Landesfinale für Einzelwertung und Mannschaftwertung an

In den besten Tagen der Turnabteilung konnte der BV 09 Drabenderhöhe beim Heinz-Kamp-Pokal von 8 ausgeschriebenen Altersklassen in 7 Altersklassen Turner melden und holten 6 Pokale (der Turner ohne Pokal belegte (nur) den 2. Platz). Beim Hermann-Linden-Pokal holten die Drabenderhöher Turner regelmäßig einen von beiden Pokalen. Entweder in der jüngeren oder in der älteren Klasse. Im Jahr 2016 gelang ein sehr seltener Erfolg: Es konnten beide Pokale nach Drabenderhöhe geholt werden. Der Kürwettkampf kam nie so richtig in Schwung und wurde seit 2013 nicht mehr ausgetragen.

Die neue Strategie beim Turnangebot für Jungen

Das Vereinsangebot muss sich neuen Gegebenheiten anpassen. Diese Erkenntnis hat Jürgen Brandsch-Böhm veranlasst, über ein neues Trainingskonzept für seine Wettkampfjungen nachzudenken.

Worauf muss der Verein neue Antworten geben?
– Es gehen immer jüngere Kinder in den Kindergarten. Manche haben aber noch nicht die Reife, um den Anforderungen im Turnbereich gerecht zu werden.
– Die Zeit, die die Kinder in der Schule verbringen, wurde immer länger.
– Der Bewegungsmangel vieler Kinder macht sich im turnerischen Bereich bemerkbar.
– Gravierende Veränderungen im Elternhaus (wie Berufstätigkeit beider Eltern, Scheidungsquote sowie veränderte Erziehungsschwerpunkte).

Die Turnabteilung im BV 09 hat seit 1992 immer darauf geachtet, dass es ein Turnangebot für alle gab. Die erste Einstiegsmöglichkeit besteht darin, beim Eltern/Kind–Turnen mitzumachen, dann in die Kindergruppen zu wechseln. Mit etwa 5 Jahren können die Jungen über den Schnupperkurs in die Wettkampfvorbereitungsgruppe wechseln, oder als Erstklässler in die Freizeitturngruppe für Schulkinder gehen.

Bei den neuen Gerätturn-Gruppen wird die Trainingsdisziplin erheblich gelockert. Anwesenheitspflicht beim Training wird gestrichen. Beteiligung am Wettkampf ist nicht mehr Pflicht. Im Prinzip ist das Training auf 1,5 Stunden in der Woche beschränkt. Kinder die sich zum Ziel gesetzt haben an Wettkämpfen teilzunehme, dürfen auch zweimal 1,5 Stunden in der Woche trainieren. Vor den Wettkämpfen wird festgelegt, wer zum Wettkampf zugelassen wird. Eltern hatten Bedenken geäußert, dass, wenn die Beteiligung an Wettkämpfen entfällt, die Kinder dann an Turnqualität weniger geboten bekommen bzw. die Kinder geringeren Ansporn zur Leistungserbringung haben. Das Angebot wird nicht heruntergefahren werden, nur die Anforderung „gut zu sein“ ist nicht mehr ein „Muss“. Ob der Antrieb „gut zu sein“ geringer sein wird? Das liegt nun an den Kindern und der Motivation des Elternhauses.

Die neue Trainingsgestaltung sieht vor, dass am Mittwoch an den Wettkampf-Geräten trainiert wird. Der Trainingsschwerpunkt kann mit „wettkampfgeeignetes Training“ beschrieben werden. Am Freitag wird mit zwei Gruppen gearbeitet. Die erste Gruppe wird, ähnlich wie am Mittwoch, trainiert und in der zweiten Gruppe ist „wettkampfgeeignetes“ und „freies Training“ möglich. Hierbei ist der Spaß am turnerischen Können die Antriebskraft der Größeren. Beim wettkampfgeeigneten Training werden alle Wettkampf-Geräte zum Einsatz kommen. Damit soll die „Wettkampfkompetenz“ erhalten bleiben und verbessert werden. Unter „freiem Training“ ist der Einsatz von „Spaßgeräten“ (beispielsweise Mini- und Großtrampolin) zu verstehen. Es wird auch versucht verwandte Bewegungsangebote mit anzubieten (beispielsweise Parcouring – mehr über den Sport im Internet unter www.parcouring.com und www.freerunning.net).

Die Turnabteilung hofft, mit diesen Änderungen den jetzigen Turnern entgegen zu kommen, die Wettkampfstärke nicht zu sehr zu schwächen und andere Jungen anzusprechen, die bisher nicht den Weg in die Turnhalle gefunden haben.

Jürgen Brandsch-Böhm

Hans Otto Tittes: Geburtstagsgeschenk

Hans Otto Tittes An Geburtstagen wird die Jubilarin/der Jubilar meistens auch beschenkt. Hier ist nun die Rede von einem ganz „außergewöhnlichen“ Geschenk. Ob so ein Geschenk wohl auch zum bevorstehenden Weihnachtfest passen würde, meint augenzwinkernd Hans Otto Tittes.

Geburtstagsgeschenk
von Hans Otto Tittes

Ein Mann zählt ganz begeistert auf,
was seiner Frau gekauft er hätte
so zum Geburtstag nebenbei:
Es ist ein Mantel und ’ne Kette.

Der Kumpel, dem er das erzählt,
fragt ihn, wie schaffe er das bloß;
denn ihm gelänge dieses nur,
falls er mal zieh‘ das große Los.

Es stellte sich doch bald heraus,
dass das Geschenk nach mehr nur klang,
weil Mantel wie auch Kette war’n
fürs Fahrrad – und nicht als Behang!