Planungssicherheit für den BV 09 Drabenderhöhe: Fußballtrainer Werner Thies macht weiter

Der BV 09 Drabenderhöhe wird auch in der kommenden Saison weiterhin auf die Dienste von Werner Thies (1. Mannschaft) als Trainer zurückgreifen können, egal in welcher Spielklasse man sich wiederfinden wird.

Kurt Berger, 1. Vorsitzender: „Wir sind sehr froh und glücklich darüber, dass wir diesbezüglich frühzeitig Planungssicherheit haben. Er ist hoch motiviert um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Zurzeit laufen auch Gespräche mit potentiellen neuen Spielern für die nächste Saison.“

Bei der 2. Mannschaft wird Christian Dicksteves ab der kommenden Saison Nachfolger von Axel Leopold.

Kurt Berger: „Christian spielt zurzeit noch in der 1. Mannschaft. Er bringt viel Erfahrung mit und wird der 2. Mannschaft helfen sich weiter zu entwickeln.“

Verband der Siebenbürger Sachsen: Einladung zur Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Drabenderhöhe

Die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen lädt zur Mitgliederversammlung am 27. Januar, 15 Uhr ins Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen ein. Anschließend wird die Theatergruppe und die Jugendtanzgruppe der Kreisgruppe Wiehl/Bielstein den Bauernschwank in siebenbürgisch-sächsischer Mundart „Et wor imol en reklich Med“ von Frida Radler-Binder aufführen.

BV 09 Drabenderhöhe: Neujahrsturnen

Am Sonntag, 21. Januar 2018, findet ab 15:00 Uhr in der Turnhalle Drabenderhöhe das diesjährige Neujahrsturnen statt.

Folgende Gruppen werden anwesend sein: Wettkampf-Jungen (Mi und Fr), Gerätturnen und Spiele (Mo), Männer Ü 50 (Mi), Mädchen ab 5. Klasse (Do), Senioren aus dem Altenheim (Do). Es werden Ausschnitte aus dem Training jeder Gruppe gezeigt.

Jürgen Brandsch-Böhm: „Es darf an allen Geräten geturnt werden, allerdings haften Eltern für ihre Kinder. Bei Bedarf muss ich zur Hilfestellung ‚angefordert‘ werden.“

Auf dem Programm stehen neben der Begrüßung um 15:00 Uhr auch die Übergabe der Sportabzeichen, Kaffetrinken, ein Mittmachprogramm mit der Seniorengruppe und der Männerriege, „16 Schritte von der Rolle vorwärts bis zum Salto“ und zum Schluss der „Tausendfüssler“ mit allen Kindergruppen.

Die Veranstaltung wird gegen 18:00 Uhr enden und soll den Zusammenhalt fördern und der Gewinnung von neuen Mitgliedern dienen.

Osteopathin und Heilpraktikerin in „Die Praxis“

„Die Praxis“ für Physiotherapie, Zeitstraße 7, hat ihre Angebote erweitert. Ab sofort bietet Inhaberin Patricia Brandhofer ihre Dienste als Osteopathin an. Ihre Mitarbeiterin Sarah Wirths hat sich zur Heilpraktikerin ausbilden lassen und hält ihre Sprechstunden ebenfalls in o.g. Räumen ab.

Patricia Brandhofer hat 2016 nach fünfjähriger Ausbildung und in 1530 Unterrichtsstunden ihre Prüfung nach BAO-Standard (Bundes Arbeitsgemeinschaft Osteopathie) erfolgreich abgeschlossen. Ausgehend von der Annahme, dass der Körper selbst in der Lage ist, sich zu regulieren bzw. zu heilen, untersucht der Osteopath mit seinen Händen das Gewebe des ganzen Körpers um etwaige Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und dann zu behandeln. Er betrachtet den Patienten dabei als Einheit von Körper, Geist und Seele.

Jedes Körperteil, jedes Organ benötige zum optimalen Funktionieren Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen, d.h. es entstehen Beschwerden. Diese sogenannten Dysfunktionen gilt es aufzuspüren und zu beheben. Der Osteopath benötigt dazu teilweise Befunde aus der klinischen Diagnostik wie Röntgenbilder und Laborwerte. Sie helfen ihm, seine eigenen Möglichkeiten einzuschätzen.

Die Osteopathie, so Patricia Brandhofer, sei eine „die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Medizin“. Immer mehr Fachärzte arbeiteten mit Osteopathen zusammen.

Physiotherapeutin Sarah Wirths legte ihre Prüfung zur Heilpraktikerin ebenfalls in 2016 erfolgreich ab und absolvierte seitdem verschiedene Weiterbildungen auf dem Gebiet der Naturheilkunde. In Räumen der o.g. Praxis bietet sie in ihrer heilpraktischen Sprechstunde verschiedene Therapieformen an. Neben Schwerpunkten in Ohr-Akupunktur, Eigenblut- und Bachblütentherapie begleitet sie Patienten beispielsweise mit Ziel oder Wunsch zur Gewichtsreduktion oder Raucherentwöhnung.

„Es geht darum, einen Zustand zu gewinnen, in dem die körperliche, geistige und seelische Ebene in Einklang miteinander sind“, so Sarah Wirths. Patienten können einzelne „Bausteine“ in Anspruch nehmen oder von der Kombinationsmöglichkeit beider Heilverfahren profitieren. Nähere Informationen unter www.osteo-diepraxis.de und www.naturheilpraxis-wirths.de.

Karneval in der artfarm

Am 26. Januar 2018 feiert die artfarm Karneval. Mit dabei sind der Karnevalsverein Bielstein und die KG Närrische Oberberger aus Engelskirchen. Um 19:00 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei.

Meditative Engelwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Am Samstag, den 20. Januar, findet im städtischen Jugendheim in Drabenderhöhe eine „Engelwerkstatt“ statt. Hierbei handelt es sich um ein generationsübergreifendes Projekt, an dem Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters unter der Anleitung einer Künstlerin ihren ganz persönlichen Engel gestalten können. Es werden gezielte Malübungen und angeleitete Phantasiereisen angeboten. Für gutes Essen und Trinken wird natürlich auch gesorgt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe oder telefonisch unter der Rufnummer: 02262-1249.

Honterus-Chor: Seit 50 Jahren vorweihnachtliche Musik

„Das war wunderschön, feierlich wie an Heilig Abend“, lobten die Besucher noch bevor sie die evangelische Kirche verließen und den Sängerinnen und Sängern zu einem beeindruckenden Konzert mit vorweihnachtlicher Musik gratulierten. Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 17. Dezember 1967, fand unter der damaligen Leitung von Heidrun Niedtfeld das erste Weihnachtskonzert des Honterus-Chors statt. Bekannte Solisten, Gastchöre und jugendliche Musiker auch aus Drabenderhöhe hatten hier ihre ersten Auftritte. Heute, fünf Jahrzehnte später, erfreut diese stimmungsvolle Veranstaltung in der Adventszeit immer noch viele Besucher.


Weihnachtskonzert am Sonntag, 17. Dezember 2017 in der evangelischen Kirche Drabenderhöhe. Foto: Christian Melzer

Regine Melzer, die seit 2003 den Chor dirigiert übernahm die Gesamtleitung des Jubiläumskonzerts. An ihrer Seite stand Heidrun Niedtfeld, die für zwei Lieder den Taktstock übernahm, die vor 50 Jahren zum Repertoire des Chors gehörten. Später stand sie in Reihen der Ausführenden und sang mit. Mit Hubert Grunow (Tenor) und Carola Pinder (Harfe) war ein wunderbar harmonisch aufeinander abgestimmtes Duo aus dem Windecker Ländchen zu Gast, das seit vielen Jahren gemeinsam auftritt. Dörte Behrens an Orgel und Klavier vervollständigte den Genuss.

Vorweihnachtliche Musik erklang schon bei den Hirten in Bethlehem, so Pfarrer Frank Müllenmeister in seinen Grußworten. Durch die himmlische Botschaft seien die Hirten aus ihrer Bedeutungslosigkeit heraus gerissen worden. „Gott kam an einen unscheinbaren Ort zu unscheinbaren Menschen“, das erinnere an die weihnachtliche Botschaft und an „Gottes Kraft erschienen in einem schwachen Kind“. Stimmgewaltig ließ danach der Honterus-Chor von der Empore bekannte Weisen erklingen wie „Freu dich, Welt, dein König naht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“, dirigiert von Niedtfeld.

Mit schmeichelnder Tenorstimme singt Grunow „Transeamus usque Bethlehem“, der Chor jubelnd das „Gloria“. „Eine wunderbare Kunde“ nach einem Satz von D.G. Kiriac verkünden die Sängerinnen und Sänger, die nach unten in den Kirchenraum gekommen sind. Grunow, nicht nur Interpret, Moderator und Unterhalter an diesem Abend, bezeichnete die Weihnachtszeit als eine herrliche Zeit, in der gesungen, jubiliert, triumphiert und Freude auf der ganzen Welt verbreitet wird. Er imponierte bei seinen Darbietungen mit Vielseitigkeit der Stimmlage. Als Pinder beim „Cantique de Noel“ (Adolphe Adam) wunderbar feine Harfenmusik erklingen ließ, suchte Grunow die Nähe zu den Besuchern, trat in den Mittelgang und sang von der „Göttlichen Nacht“, „Herbei o ihr gläubigen“ und „O lasset uns anbeten“. Beim Lied „Christrose“ von Robert Stolz bat er die Besucher den Refrain mitzusingen: „Den kennen sie Hundertprozentig.“ Ergreifend schön intonierte er dann „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit. Christrose, Blume der Heiligen Nacht, hast mir die Hoffnung gebracht.“ Immer wieder gab es spontanen Zwischenbeifall.

„Weißt du, was der Esel gedacht in der Heiligen Nacht?“ fragte Grunow humorvoll den kleinen Martin, der den Kopf schüttelte: „Nein“, das wusste er nicht. In einem Kinderlied von Manfred Siebald erklärte er dem Jungen, dass es viele nicht wüssten: „Doch, wir wissen alle Bescheid und benehmen uns heut noch genauso wie der Esel damals schon.. Denken nur ans (Fre)essen“! Für die „etwas Älteren“ sang er dann „Lieder, die wir alle kennen“ wie „Weihnachten bin ich zu Haus“ von Werner Twardy und die Tiroler Weise von „Es wird schon gleich Dunkel“. Das Licht ging aus, Kerzen erleuchteten den Kirchenraum. Der Tenorsänger forderte die Konzertbesucher auf mitzusingen. Jubelnd stimmten sie abschließend mit ein in die wohl beliebtesten Weihnachtslieder „O du fröhliche“ und „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Auch der kleine Martin sang begeistert mit.

„Es war und ist ein herrliches Erlebnis, diese vorweihnachtliche Musik“, meinte Anneliese Hüll nach dem Konzert in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Honterus-Chors. Sie dankte allen Mitwirkenden auch für die vielen Proben, die sie für dieses Jubiläumskonzert auf sich genommen haben. Für Regine Melzer und Heidrun Niedtfeld gab es herrliche Blumensträuße als kleines Dankeschön für diese traditionelle Feierstunde.

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