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Heimatverein Drabenderhöhe: Vorstand verjüngt sich weiter

Dienstag, 22. März 2016

Anfang März begrüßte der 1. Vorsitzende Dominik Seitz die Mitglieder des Heimatverein Drabenderhöhe zur jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung. Neben dem Bericht des Vorstandes für das abgelaufene Jahr und die Pläne für 2016 standen auch Neuwahlen für Teile des Vorstandes an.

Der erste Vorsitzende zog das Resümee, dass 2015 ein sehr aktives Jahr des Heimatvereins gewesen war. Die Mitgliederzahl konnte auf 140 erhöht werden. Neben den jährlich stattfindenden Veranstaltungen wie “Drabenderhöhe hält Hausputz”, die Mitorganisation des Sankt Martin-Umzugs und des Volkstrauertages wurden zahlreiche andere Aktivitäten durchgeführt. So nahm der Verein an “Wiehl wandert” teil, und bot eine Führung zum Thema “Sommerfrische Ort Drabenderhöhe - Auf den Spuren des Heimatvereins” an. Darüber hinaus übernahm der Verein die Koordination der Flüchtlingshilfe im Ort und veranstaltete einen Infoabend, an dem die Bevölkerung Informationen zur Situation im Ort aus erster Hand erfahren konnten.

Dominik Seitz machte hier noch einmal auf die Wichtigkeit von freiwilligen Helfern aufmerksam, die bei der Betreuung von Flüchtlingen und bei der Unterstützung der Integration unabdingbar sind. Sein Dank richtete sich hier an die bisher aktiven freiwilligen Helfern. “Für 2016 wird uns dieses Thema als Heimatverein und als Drabenderhöher weiter beschäftigen. Nur durch Integration und Hilfe der Neubürger lassen sich Parallelgesellschaften vermeiden”, gab Seitz einen Ausblick ins Jahr 2016, welches nicht weniger intensiv werden wird. So steht im Juni die 50 Jahr-Feier der Siebenbürger Sachsen Siedlung an, die den ganzen Ort einbinden wird. Auch möchte man die Entwicklung des alten Brandweihers in Scheidt zu einem kleinen Park voran treiben und dies aktiv unterstützen.

Der Verein möchte auch seine Öffentlichkeitsarbeit ausbauen und sich besser präsentieren, um über die Arbeit des Vereins zu informieren und weitere Mitglieder zu gewinnen, damit der Verein auch in Zukunft weiter gut aufgestellt ist.

Vor den anschließenden Wahlen wurde Margitta Berzbach mit viel Applaus aus dem Vorstand verabschiedet. Sie war über mehrere Jahre die Schriftführerin des Vereins gewesen. Ebenfalls bedankte sich Dominik Seitz bei Michael Hartmann, der ebenfalls aus dem Vorstand ausschied. Als Nachfolger wurden Christian Herberth als 2. Vorsitzender und Doris-Heike Kraus als Schriftführerin einstimmig gewählt.

Erfolgreicher DTB-Turnier-Auftakt beim TC 77 Drabenderhöhe

Freitag, 7. August 2015

Die Veranstalter sowie der Organisator sind sich einig: Das erste DTB-Turnier beim TC 77 Drabenderhöhe war ein voller Erfolg. So konnten zahlreiche Besucher bei schönstem Sommerwetter hochkarätige Tennis-Matches verfolgen. Nachdem am Freitag und Samstag die Gruppenspiele stattfanden, wurden am Sonntag die Halbfinal- und Endspiele ausgetragen.

Harald Rodewies vom VfL Engelskirchen zeigte in den Gruppenspielen, dass er mit seinen 48 Jahren durchaus noch mit den fast 30 Jahre jüngeren Spielern mithalten konnte und bezwang sogar Ruben Messerschmidt vom HTC Schwarz-Weiß Bonn. Unglücklicher Weise hatte er die beiden späteren Finalisten in seiner Gruppe, so dass er nicht über die Qualifikationsrunde hinaus kam.

Bei den Herren Halbfinalbegegnungen standen sich Mark-Flavius Andres vom TuS Sennelage und Andreas Teschke vom TC80 Gummersbach sowie Johannes Klein vom TC Rot-Weiss Hangelar und Manuel Hafemann vom Kölner THC Stadion Rot-Weiß gegenüber.

Andreas Teschke erkämpfte gegen die Nr. 270 der DTB Rangliste ein beachtliches 6:1 und 6:2 Resultat. In der zweiten Halbfinalbegegnung setzte sich der nun gerade 16 jährige Johannes Klein mit 6:3 und 6:3 gegen den stark aufspielenden Manuel Hafemann durch. Bei den zum Teil sehr umkämpften Ballwechseln erwies sich Klein letztendlich als der ‚zielsichere’ Spieler, denn viele Punkte in diesem Match wurden quasi auf der Außenlinie entschieden.

Klein, der am Sonntag neben dem Finaleinzug seinen 16. Geburtstag feierte, erhielt neben den persönlichen Glückwünschen von Organisator Razvan Mihail ein Geburtstagsständchen, bei dem sich alle Anwesenden lautstark beteiligten. Klein startete das Final-Match sehr stark und führte zunächst mit 4:1 gegen Andres, der allerdings immer besser ins Spiel kam und somit den ersten Satz noch zu einem 6:4 umbiegen konnte. Im zweiten Satz ließ er Klein keine Chance mehr und siegte vor begeistertem Publikum verdient mit 6:4 und 6:1.

In der Kategorie H35 hießen die Halbfinalbegegnungen Christian Schuster vom TC77 Drabenderhöhe - Wieland Haas vom TuS Ferndorf und Jonas Fischer vom TuS Moitzfeld - Wolfgang Kallweit vom TC 77 Drabenderhöhe. Wieland Haas, der es verstand, seine Gegner durch drucklose, hohe Bälle in Verlegenheit zu bringen bezwang Christian Schuster knapp mit 6:3 und 7:6.

Wolfgang Kallweit unterlag dem hoch favorisiertem Jonas Fischer mit 0:6 und 0:6, so dass der Endsieg dieser Kategorie zwischen Fischer und Haas entschieden werden sollte.

Bei den Herren 55 zog Reiner Braumann mit seinem Teamkameraden Johann Fleischer (beide TC 77 Drabenderhöhe) ins Finale ein.

Bei den Herren 35 setzte sich Jonas Fischer mit druckvollen und präzis gesetzten Bällen gegen Wieland Haas mit 6:0 und 6:0 durch.

Endspielergebnisse:
Damen:
Diana Teschke (TC80 Gummersbach) - Lena Drogies (TC77 Drabenderhöhe) 6:1 6:1
Herren:
Mark Flavius Andres (TuS Sennelager) - Johannes Klein (TC RW Hangelar 6:4 6:1
Herren 35:
Jonas Fischer (TuS Moitzfeld) - Wieland Haas (Tus Ferndorf) 6:0 6:0
Herrn 45:
Magnus Bürger (TV Herkenrath) - Ralf Niemann (TF GW Bergisch Gladbach 75) 6:1 6:1
Herren 55:
Reiner Braumann (TC77 Drabenderhöhe) - Johann Fleischer (TC77 Drabenderhöhe) 6:1 6:0

Die anschließende Siegerehrung wurde durch den Organisator Razvan Mihail sowie dem Kreisdirektor Jochen Hagt vorgenommen. Der TC77 bedankt sich bei Razvan Mihai für die hervorragende Ausführung des Turniers, den Sponsoren und hier besonders der Firma Loco-Soft, allen Teilnehmern sowie den vielen Zuschauern und helfenden Händen aus den Vereinsreihen. Hans Franchy und Manfred Herberth sorgten für den perfekten Zustand der Plätze und Marie-Christine Stache sorgte während des gesamten Turniers für die stets reibungslose Bewirtung der zahlreichen Zuschauer. Im kommenden Jahr wird auf einer der schönsten Anlagen des Kreises mit Sicherheit erneut hochkarätiges Tennis zu sehen sein.


Oben: Jochen Hagt (Kreisdirektor) links mit Mark-Flavius Andres und rechts mit Johannes Klein.
Unten: Die Endspielteilnehmer sowie Karl-Heinz Eckert (1. Vorsitzender TC77), Razvan Mihail (Organisator und Chef-Coach der Tennisschule LOB) und Jochen Hagt (Kreisdirektor Oberbergischer Kreis) - Bild ohne Finalisten H45

Verband der Siebenbürger Sachsen: Kreisgruppe Drabenderhöhe wählt Enni Janesch wieder zur Vorsitzenden

Mittwoch, 15. April 2015

Großer Vertrauensbeweis für Enni Janesch: Bei der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen wurde sie einstimmig wieder in ihr Amt gewählt.


Der neue Vorstand der Kreisgruppe Drabenderhöhe

Ebenso einstimmig gewählt wurden ihre Stellvertreter Hans Herberth, Stefan Poschner und Stefanie Schoger sowie Kassier Michael Dörner, Sieglinde Tschaki (Stellvertreterin) und Schriftführerin Henriette Kuales. Günter Bartesch, der sein Amt als stellvertretender Vorsitzender niederlegte, erhielt als Dankeschön für geleistete Arbeit ein Präsent.

Zuvor ließ Janesch das ereignisreiche Jahr 2014 in einem Rückblick Revue passieren. Das Kronenfest, Gedenkfeiern „70 Jahre seit Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen“, Einweihung der neuen Skulptur auf dem Kreisel Siebenbürger Platz, ein Vortrag von Dr. Konrad Gündisch (München) und Zeitzeugin Susanne Kräutner sowie der Besuch einer Delegation aus Bistritz mit Bürgermeister Ovidiu Cretu an der Spitze gehören zu den großen Veranstaltungen, die die Kreisgrupe Drabenderhöhe im vergangenen Jahr zu bewältigen hatte.

Gut besucht waren auch die Gedenkfeiern „70 Jahre seit Deportation der Siebenbürger Sachsen in die damalige Sowjetunion“ in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Bei der Gründung des Deutsch-Siebenbürgisch-Rumänischen Freundeskreises Wiehl/Bistritz war die Kreisgruppe ebenso dabei wie bei der Zehnjahresfeier „Turm der Erinnerung“.

Ein Dank ging an die Organisationsreferenten Klaus Buchholzer, Heinz Gubesch und Hans Krestel, die sich unter anderem für die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf und für das Kronenfest engagieren. Erfreut sind alle darüber, dass in der Siedlung die alten Straßenschilder aus Holz mit siebenbürgischen Motiven zur Zeit erneuert werden, weil die Bemalung stark verwittert war. Die Kosten dafür hat die Stadt Wiehl übernommen.

Im Jahr 2015 wird es höchstwahrscheinlich etwas ruhiger, so die Kreisvorsitzende Enni Janesch, die gleichzeitig ankündigte, dass es in 2016 dann wieder richtig rund geht: Vom 17. bis 19. Juni wird das 50-jährige Bestehen der Drabenderhöher Siedlung gefeiert. Sie wurde im Juni 1966 offiziell eingeweiht, obwohl einige Bewohner bereits 1964/65 eingezogen sind. Seit 50 Jahren gibt es aber auch das „Haus Siebenbürgen“ (Altenheim), die Kreisgruppe, die Nachbarschaften, das Blasorchester, den Frauenverein und den Honterus-Chor. Enni Janesch: „Wir werden gefordert sein, aber ich bin sicher, gemeinsam werden wir es auch wieder schaffen, denn gemeinsam sind wir stark.“

Der Landesvorsitzende Rainer Lehni erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass zwei Personen in exponierte Stellen gewählt wurden: Der Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius wurde zum Präsidenten des Bundes der Vertriebenen (BdV) gewählt, was mit Sicherheit von Vorteil für die Siebenbürger Sachsen sei und zum ersten Mal ist ein Siebenbürger Sachse zum Staatsoberhaupt Rumäniens gewählt worden: Klaus Johannis. Er habe sich viel vorgenommen, so Lehni. „Mal sehen, was er davon schafft!“ Abschließend dankte Lehni der größten Kreisgruppe der Landesgruppe NRW für die Arbeit vor Ort und zeichnete verdiente Mitglieder aus.

Mit großem Interesse verfolgten anschließend die Mitglieder die Berichte der einzelnen Referenten. Heidi Müller (Kleiderkammer) erklärte, dass gebrauchte Sachen mehr denn je benötigt werden. Von dem Erlös unterstützt werden unter anderem die Flüchtlingshilfe am Wiehler Gymnasium und Bethel.

Die Vorsitzende des Frauenvereins, Adelheid Scheip, betonte, dass die Mitglieder von den Veranstaltungen an Weiberfastnacht, Muttertag und im Advent ebenso begeistert seien wie von den Ausflugsfahrten, die in 2014 nach Koblenz und Paris gingen. Der Verein zähle 431 Mitglieder, die sich über den verjüngten Vorstand freuen.

Die Kindertanzgruppe wird seit einem Jahr von Anita Gutt in Zusammenarbeit mit Christa Brandsch-Böhm geführt. Die 13 Kinder treten unter anderem auf in Altenheimen, bei Muttertagsfeiern und pflegen Kooperation mit dem Nümbrechter Gymnasium. Über Verstärkung würde sich die Gruppe freuen. Bedauert wird, dass es zur Zeit keine Jugend- und Erwachsenentanzgruppe gibt.

Andreas Bodendorfer, Vorsitzender des Blasorchesters, sprach von 44 Proben und 21 Einsätzen in 2014. Dazu gehörten das Musikfest in Herten, Maiblasen, Stadt- und Kronenfest sowie eine mehrtägige Fahrt nach Bistritz. Für 2015 seien bereits 16 Auftritte geplant, darunter das Frühjahrskonzert am 19. April mit dem Honterus-Chor. Kinder und Jugendliche werden von einem Musiklehrer ausgebildet und dabei vom Orchester finanziell unterstützt.

Der Honterus-Chor nahm an verschiedenen Feiern teil und führte den traditionellen Kathreinerball sowie das Weihnachtskonzert mit großem Erfolg durch. Sorge bereite der Nachwuchs, so die Vorsitzende Anneliesse Hüll. „Wir würden uns gerne verjüngen.“

„Keine besonderen Vorkommnisse“ meldete Uta Beckesch, Leiterin des Heimatwerks. Man sei Pfingsten – wie immer – mit einem großen Sortiment nach Dinkelsbühl gefahren und dank des guten Verkaufs konnten Spenden an das Sozialwerk überwiesen werden. Auch hier werden jüngere Frauen für die ehrenamtliche Arbeit gesucht.

Ulrike Horwarth, Vorsitzende des Adele-Zay-Hilfsvereins (Träger des Altenheims), berichtete, dass das Altenheim zur Zeit gut belegt sei. Der Weihnachtsmarkt der erstmalig unter Verantwortung des Vereins auf dem Gelände zwischen Altenheim und Schule stattfand, wurde von der Bevölkerung ebenso gut angenommen wie die Veranstaltung „Österlichen Bräuche“.

„In Bistritz haben wir Freunde gefunden“, betonte Dr. Hans Franchy als er der Kreisgruppe für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Gedenkfeier und Einweihung des Kreisels in Drabenderhöhe dankte. Er wies auf eine organisierte Busreise nach Siebenbürgen hin, die im August durchgeführt werden soll.

Abschließend unterschrieben die Mitglieder noch einen Brief an den Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Wiehl, in dem die Missstände des Parkplatzes am Kulturhaus beklagt werden. Es bestehe Unfallgefahr, weil er uneben, matschig und voller Löcher sei. Ratsvertreter Jürgen Poschner wurde gebeten, das in Wiehl vorzutragen.


Viele Mitglieder wurden für ihre lange Mitgliedschaft im Verband der Siebenbürger Sachsen geehrt

Ehrennadel in Silber:
Dr. Hans Franchy, Heidi Müller, Ursula Schenker.

50 Jahre Mitglied:
Maria Thalgott, Käthe Holzträger, Rosi und Andreas Klees, Katharina Lörinz, Uta und Günther Beckesch, Gertrud Gündisch, Edda Gross, Christa und Jürgen Brandsch-Böhm, Alice Jobi, Beate und Otmar Truetsch, Renate Salzer, Christine und Johann Lezanska, Christine Hietsch (Overath).

Der neu gewählte Kreisvorstand:
Enni Janesch (Vorsitzende), Hans Herberth, Stefan Poschner, Stefanie Schoger (Stellvertreter), Michael Dörner (Kassierer), Sieglinde Tschaki (Stellvertreterin), Henriette Kuales (Schriftführerin). Heidi Müller (Sozialreferentin), Ursula Schenker (Pressereferentin), Anneliese Hüll (Kulturreferentin) Anita Gutt (Kindertanzgruppe). Johann Kuales , Werner Haldenwang (Kassenprüfer), Rudolf Schmidt, Brigitte Thomke (Stellvertreter). Die Vorsitzenden der Vereine gehören von Amts wegen zum Vorstand: Ulrike Horwarth (Adele-Zay-Hilfsverein), Adelheid Scheip (Frauenverein), Anneliese Hüll (Honterus-Chor), Andreas Bodendorfer (Trachtenkapelle), Uta Beckesch (Siebenbürgisch-Deutsches Heimatwerk). Zum erweiterten Vorstand gehören die Nachbarmütter und –väter sowie deren Stellvertreter.

Juniorinnen des TC 77 Drabenderhöhe steigen in die Verbandsliga auf

Dienstag, 16. Juli 2013

Nachdem auch das letzte Gruppenspiel in der Gruppe A der 1. Bezirksliga gegen den TC Glöbusch gewonnen wurde, ist den Juniorinnen um Mannschaftsführerin Marlen Peppler die Tabellenführung und somit der Aufstieg in die 2. Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Die Gäste aus Glöbusch, die nur mit drei Spielerinnen angereist sind, konnten klar mit 6:0 besiegt werden. Dabei siegte Marlen Peppler an Position 1 mit 6:2 6:3. An Position 2 bezwang Lisa Tschorrek ihre Gegnerin mit 4:6 6:2 10:3 und Lena Drogies gab lediglich einen Punkt zum 6:0 6:1 Sieg ab. Das 4. Einzel wurde spiellos mit 6:0 6:0 für Lisa Barth gewertet.


Von links: Lisa Barth, Lisa Tschorrek, Marlen Peppler, Lena Drogies (nicht dabei: Jennifer Balint)

Marlen Peppler und Lena Drogies gewannen das noch zu spielende Doppel mit 6:0 6:1 zum 6:0 Gesamtsieg. Der gesamte Vorstand des TC 77 Drabenderhöhe freute sich und bedankte sich für diese tolle Leistung. Schließlich wurde in den 5 zu spielenden Matches nur ein Punkt an den Tabellenzweiten aus Grafenkreuz abgegeben - dies, da nur mit drei Spielerinnen angetreten werden konnte!

Die Herren 55 um Mannschaftsführer Hans-Georg Franchy gewannen in der Gruppe B der 1. Bezirksliga gegen den TV Gelpetal 1931 mit 5:4 und sichern sich somit mit 6:4 Punkten den 2. Tabellenplatz. In diesem “Oberbergischen Derby” konnte bereits nach den Einzeln der Gesamtsieg mit 5 erfolgreichen Einzelspielen notiert werden. Rainer Braumann verlor dabei an Position 1 gegen Gerd Peisker mit 7:6 0:6 9:11. Karl-Heinz Eckert, Erwin Kasper, Herberth Breuer, Max Angerer und Hans-Georg Franchy bezwangen ihre Gegner an den Positionen 2 bis 6 zum vorzeitigen Gesamtsieg. Da die anschließenden Doppel aus Braumann/Angerer, Eckert/Kasper und Fleischer/Schild komplett verloren wurden, hieß das Endergebnis 5:4 für das Höher Team.

Einen rabenschwarzen Tag hingegen erwischten die H40-1 um Mannschaftsführer Christian Franchy, denn das Heimspiel um den Klassenerhalt gegen den SV Blau-Weiss Hand in der Gruppe C der 1. Bezirksliga wurde mit 3:6 verloren. Aus den Einzelbegegnungen konnten lediglich Adi Botsch an Position 1 mit 6:4 6:3 und Christian Schuster mit 6:1 6:1 an Position 2 gewinnen, so dass das Team bereits hier nahezu hoffnungslos mit 2:4 zurück lag. Leider fehlte an diesem Tag auch das Quäntchen Glück, denn Jens Neumann (Pos. 3) und Christoph Rickerl (Pos. 5) unterlagen nur sehr knapp im Champions-Tiebreak. In den Doppelbegegnungen konnten nur Schuster/Drogies mit ihrem 6:2 6:2 Sieg überzeugen, so dass das bittere Resultat 3:6 und somit der direkte Abstieg in die 2. Bezirksliga bedeutete. Kurioserweise unterlag an diesem Spieltag der Tabellenführer aus Rot-Weiss Bergisch Gladbach dem ebenfalls abstiegsbedrohtem Team TSV am Grafenkreuz mit 4:5.

Die Junioren um Mannschaftsführer Tim Schmitz gewannen in der Gruppe A der 1. Bezirksliga gegen den TC GW Gut Buschhof mit 8:1 und sichern sich somit den Klassenerhalt. Das Team trat in der Besetzung Tim Schmitz, Julius Fischer, Viktor Peppler, Felix Krämer, Kevin Berger und Lennart Wicker an.

Honterus-Chor feierte den 40. Katharinenball

Montag, 26. November 2012

Mit dem Tanzlied “Heißa Kathreinerle” begrüßte der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer die vielen Gäste, die ins Kulturhaus gekommen waren, um mit ihnen ein kleines Jubiläum zu feiern: 40 Jahre Katharinenball, dessen Höhepunkt ein Theaterstück in siebenbürgisch-sächsischer Mundart ist.

Honterus-Chor singt “Heißa Kathreinerle”

“40 Jahre Theater heißt jedes Mal ein neues Stück einstudieren, viele Proben und Vorbereitungen, auch für Theke und Küche”, so die Chorvorsitzende Anneliese Hüll in ihren Grußworten. “Das geht nur, weil wir eine ganz tolle Gemeinschaft haben.” Anschließend hob sich der Vorhang und die Theatergruppe zeigte das Lustspiel “Äm zwin Kretzer” von Anna Schuller-Schulerus, eines der meistgespielten Stücke der siebenbürgischen-sächsischen Literatur. Mit genau diesem Stück hatte 1972 der damalige Vorsitzende Eduard Dürr den Katharinenball in Drabenderhöhe eingeführt.

Die Laiendarsteller entführten zum 40-jährigen Bestehen wieder in ein siebenbürgisches Dorf, wo sich um 1950 herum die Frauen und Mädchen in der “Rockenstube” zum Handarbeiten und Spinnen trafen. “Die können das wirklich noch”, rief eine Zuschauerin erstaunt, als Kathi Adam, Roswitha Wölfel und Hedda Schoger mit flinken Händen die Fäden zogen. Im Mittelpunkt stand jedoch die Wette des geizigen Bauern Gesch (Reinhard Wellmann) mit zwei Handwerksburschen, die mit ihm um zwei Kreuzer in Sachen Durchhaltevermögen wetteten.

Vortrefflich brachten Reinhard Wellmann und seine Mitspieler die von der Autorin gewollte Situationskomik rüber . Sie erhielten immer wieder Szenenbeifall. Das “versächselte Deutsch” sorgte mit “verguckelten Augen”, dem “Perpendeckel” (Perpendikel) und Wellmanns Feststellung “im Deutschen vergaddert sich mir die Zunge”, für Heiterkeit. Mundartunkundigen, wie beispielsweise Vizebürgermeisterin Bianka Bödecker oder Pfarrer Rüdiger Kapff, erleichterte es das Verstehen.

Mundarttheater “Äm zwin Kretzer” - Generalprobe am Freitag

Seit über zwei Jahrzehnten ist auf der Bühne Gerda Gusbeth die richtige Frau an der Seite von Wellmann, der seit 35 Jahren zur Theatergruppe gehört. Gusbeth spielte überzeugend die resolute Seele, die glaubt, dass ihr Gesch “nicht ganz richtig im Kopf ist”.

Mit rhythmischem Beifall belohnte am Ende das Publikum die Mitwirkenden, zu denen noch Günther Schuller (seit 21 Jahren), Elke und Heinz Scharpel, sowie Annemarie und Christine Rochus gehörten.

“Das war ein Genuss, obwohl man bei den unterschiedlichen Dialekten genau zuhören muss”, sagte anschließend Rainer Lehni, der in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen der Theatergruppe gratulierte. Den Katharinenball über 40 Jahre am Leben zu erhalten, sei eine großartige Leistung.

Glückwünsche und Blumen aus der Hand von Anneliese Hüll gab es für die Kreisvorsitzende Enni Janesch, die seit 40 Jahren als Schauspielerin, Regisseurin, Souffleuse und Chronistin dabei ist. Hüll: “Du suchst die Theaterstücke aus, liest und kürzt sie eventuell, findest immer die richtigen Mitwirkenden. Es folgen viele Proben und wenn die Nervosität der Laienspieler steigt, bleibst du ruhig und gelassen, gibst routiniert deine Anweisungen und sorgst für lockere Stimmung.” Mit ihrer Begeisterung für das Mundarttheater habe Janesch das kulturelle Leben in Drabenderhöhe bereichert und dem Publikum alljährlich Freude bereitet.

Bevor sich der Vorhang hob, ließen Enni und Harry Janesch in einer heiteren Diashow die vergangenen 40 Jahre vor dem Publikum Revue passieren. Dabei wurden Erinnerungen wach, beispielsweise an Helmut Depner, der 31 Jahre auf der Bühne stand und auf seine urig-komische Art die Zuschauer immer wieder zum Lachen brachte. Oder auch an die schauspielerischen Fähigkeiten von Hilde Jikeli, Herta Faber, Julius Jobi, Kurt Holzträger, Anneliese Hüll, Michael Rothmann und Hans Herberth. Übrigens: Die Generalprobe am Freitag, die seit einigen Jahren öffentlich ist, verbuchte ebenfalls “volles Haus”.

Ursula Schenker

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Konzert in der Drabenderhöher Kirche

Sonntag, 19. Februar 2012

Am Sonntag, 12. Februar hatte der Frauenchor zum zweiten Mal zu einem Konzert in die evangelische Kirche eingeladen und die Sängerinnen freuten sich über gut gefüllte Zuhörerreihen.


Fotos: Christian Melzer

In ihrer Begrüßung führte die Vorsitzende aus, dass dies das erste Konzert des Frauenchors als Meisterchor sei und außerdem das erste Konzert des Jahres in Drabenderhöhe, also fast noch ein Neujahrskonzert.Bevor sie die weiteren Mitwirkenden vorstellte, bedankte sich Sabine Breuer bei der Kirchengemeinde für die vielfältige Unterstützung durch Bereitstellung des Raumes, Werbung im Pfarrblatt, Bekanntmachung der Veranstaltung im Gottesdienst und die freundliche Hilfe des Küsters.

Als musikalische Gäste wurde der MGV aus dem Nachbarort Marienberghausen begrüßt, der vor neun Jahren schon einmal ein Konzert der Frauen mitgestaltet hatte und auch ein Querflötensextett.

Die jungen Flötistinnen - Uli-Marie Herberth, Franziska Menning, Emily Mies, Lara Schnell, Janine Schulz und Meike Anna Seimen - besuchen alle die hiesige Grundschule und eifern der bei uns gut bekannten Conny Melzer nach, die auch dieses Ensemble leitet.

Die Nachwuchsmusikerinnen hatten sich gut vorbereitet und meisterten ihren Auftritt vor großem Publikum trotz Lampenfieber ohne Probleme. Mit den Stücken “Zum Sanctus” aus er Deutschen Messe von F. Schubert, “Hebe deine Augen auf” von F. Mendelssohn-Bartholdy und dem Schottischen Volkslied “Amazing graze” ergänzte das Querflötensextett die Programmbeiträge der Chöre.

Beide Chöre sangen bei ihrem ersten Auftritt deutsches Liedgut. Die Sängerinnen begannen mit ihrem Meisterchorlied “Chor der Engel” von W. Kienzl. Bei dem bekannten Lied “Ich bete an die Macht der Liebe” wurde die zweite Strophe von den Sopranistinnen Vera Hackbarth, Tanja Rogalla und Jessica Vogel gesungen, vom Chor summend begleitet. Die deutsche Fassung von Amanda Mc Browns Filmmusik “Die Rose” und die von Regine Melzer arrangierten “Irischen Segenswünsche beendeten den Beitrag des Frauenchors.

Der MGV aus Marienberghausen sang zunächst “In der Fremde”, danach “Im Dorf da geht die Glocke schon”und “Handwerkers Abendgebet” mit einem schönen Tenor-Solo und beschloss den ersten Auftritt mit einem modern arrangierten “Vater unser” von Hanna Haller, das das Publikum besonders begeisterte.

Im zweiten Programmteil gefielen die Sänger mit “Lobe den Herrn meine Seele” und “Von guten Mächten”, so dass sie nach den beiden Gospel-Stücken “Hush! Somebody´s calling my name” und “All night, all day” um eine Zugabe nicht herum kamen.

Der Frauenchor gestaltete den zweiten Teil fröhlich afrikanisch und brachte die von Michael Schmoll gesetzte “Missa Africana” zu Gehör und wurde bei allen vier Teilen “Kyrie”, “Gloria”, “Halleluja” und “Agnus Dei” von Lenny Melzer mit dem Cajon rhythmisch unterstützt. Bei dem letzten traditionellen Zulu-Lied “Siyahamba - Wir marschschieren im Licht Gottes” gingen die Sängerinnen richtig aus sich heraus und marschierten klatschend auf der Stelle. Natürlich forderte das begeisterte Publikum auch vom Frauenchor eine Zugabe und so wurden die Besucher des Kirchenkonzerts mit “Have a nice day” verabschiedet.
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Presbyteriumswahl 2012

Freitag, 13. Januar 2012

Wenn am 5. Februar 2012 Presbyteriumswahlen sind, dann wird auch unsere Gemeindeleitung neu gewählt. “Presbyterinnen” und “Presbyter”, das bedeutet: die Gemeindeältesten. Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen und ist als Titel schon seit der Antike bekannt. “Alt” sein oder gar “alt aussehen” müssen sie aber keinesfalls. Wählbar ist jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist und im Wahlverzeichnis der Kirchengemeinde steht.

Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Alle Presbyteriumsmitglieder sind gleich gestellt. Das Presbyterium entscheidet im Rahmen der Kirchenordnung über alle geistlichen, religiösen, verwaltungstechnischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten der Gemeinde.

Die Wahlen zum Presbyterium entscheiden darüber, wer zusammen mit den Pfarrern in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leiten wird.

In unserer Kirchengemeinde sind 3 Wahlbezirke eingerichtet worden:
Wahlbezirk 1: Drabenderhöhe
Wahlbezirk 2: Weiershagen / Forst
Wahlbezirk 3: Höfe

Für jeden Wahlbezirk wurde anhand von Vorschlägen aus der Gemeinde eine Kandidatenliste aufgestellt.

Aus dem Wahlbezirk 1 können Sie 6 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 1: Drabenderhöhe
- Gubesch, Rose Reenerland 20
- Herberth, Ursula-Maria; Alte Kölner Str. 3
- Jung, Edda; Im Biesengarten 13
- Knecht, Melitta; Mühlbacher Gasse 23
- Ohler, Friedrich; Nösnerland 33
- Scheip, Adelheid; Unterwald 17
- Sträßer, Werner; Mediascher Gasse 1

Aus dem Wahlbezirk 2 können Sie 2 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 2: Weiershagen / Forst
- Härtel, Rainer; Am Steeger Berg 20
- Hube, Jutta; Weiershagener Str. 23
- Reuber, Rolf; Hückhausener Str. 12

Aus dem Wahlbezirk 3 können Sie 2 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 3: Höfe
- Binnen, Inge; Haferland 1
- Scharpel, Werner; Auf dem Bühl 1
- Schmidt, Doris; Büddelhagen 6

Mitarbeiterpresbyter/innen werden ebenfalls alle vier Jahre auf einer gesonderten Liste gewählt. Da sich für diese Wahl aber nur 2 Kandidaten für 2 Plätze fanden, gelten die beiden ohne Wahl als zukünftige Mitglieder des Presbyteriums.

IV Mitarbeiterpresbyter/in
- Dehler, Bärbel Höherdahlstr. 2
- Kranenberg, Hilmar Im Biesengarten 1a

Ev. Kirchengemeinde: “Nehmen auch Sie Ihre Verantwortung wahr und wählen Sie am 5. Februar die Kandidaten, die in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leiten sollen.”

Die Kandidatinnen und Kandidaten werden ab Januar 2012 durch eine Wahlzeitung und im Internet unter www.drabenderhoehe.de näher vorgestellt (siehe Meldung vom 17. Januar), sowie auf einer Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst in Drabenderhöhe am 22. Januar 2012.

Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen

Sonntag, 13. März 2011

Wichtige Garanten für ein funktionierendes Gemeinschaftsleben und Fortführung des siebenbürgischen Erbes seien die Vereine und Nachbarschaften. “Ohne deren Hilfe ist die Arbeit nicht zu bewältigen”, resümierte Enni Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, während der Mitgliederversammlung im Kulturhaus.

Besonders erwähnte Janesch die gute Zusammenarbeit mit Kurt Franchy, dem Vorsitzenden des Adele-Zay-Vereins, der Träger des Alten- und Pflegeheims ist, sowie mit dessen Leiter Fritz Barth.


V.l.: Adelheid Scheip, Uta Beckesch, Hans Herberth, Heidi Müller, Michael Dörner, Anneliese Hüll, Klaus Buchholzer, Enni Janesch, Kurt Franchy, Stefan Poschner, Günther Bartesch, Henriette Kuales, Hans Krestel, und Heinz Gubesch - Fotos: Christian Melzer

Janesch, die bei den Neuwahlen wieder einstimmig zur Vorsitzenden gewählt wurde, ließ die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Höhepunkt dabei sei die Benefizveranstaltung der Vereine unter dem Motto “Alle für den Höher Garten” gewesen. Der Erlös in Höhe von 3500 Euro soll dem Erlebnis- und Sinnesgarten im Park des Altenheims zugute kommen, mit dessen Bau bereits begonnen wurde.

Kurt Franchy wies auf die Bedeutung des Altenheims für den Ort hin. Zahlreiche alte Menschen könnten hier bei guter Pflege und Fürsorge ihren Lebensabend verbringen. Das Haus sei bei unangekündigter Überprüfung durch die Heimaufsicht des Oberbergischen Kreises mit der Note 1,1 bewertet worden. Der Adele-Zay-Verein, der auch Träger des Kindergartens ist, feiert im nächsten Jahr sein 50jähriges Bestehen.

Durchweg positive Berichte gaben es von Christa Brandsch-Böhm (Jugendreferat), Alice Jobi (Sozialreferat/Kleiderkammer), Adelheid Scheip (Frauenverein), Jürgen Poschner (Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe), Anneliese Hüll (Honterus-Chor), Uta Beckesch (Siebenbürgisch-deutsches Heimatwerk). Nach dem Kassenbericht von Michael Dörner wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

Unter Leitung des Landesvorsitzenden Rainer Lehni wurde der neue Vorstand wieder mit Enni Janesch an der Spitze gewählt. Ihre Stellvertreter sind Stefan Poschner, Günther Bartesch und Hans Herberth. Henriette Kuales ist Schriftführerin, Michael Dörner (Kassierer), Michael Schneider (Jugendreferat), Anneliese Hüll (Kulturreferentin), Heidi Müller (Sozialreferat), Heinz Gubesch, Klaus Buchholzer und Hans Krestel (Organisationsreferat), Ursula Schenker (Pressereferat).

Die Vorsitzenden der Vereine gehören von Amts wegen zum Vorstand und wurden bestätigt. Es sind: Adelheid Scheip (Siebenbürgischer Frauenverein), Anneliese Hüll (Honterus-Chor), Jürgen Poschner (Blasorchester), Pfarrer i.R. Kurt Franchy (Adele-Zay-Verein) und Uta Beckesch (Siebenbürgische-deutsches Heimatwerk).

Landesvorsitzender Rainer Lehni, Mitglied der Drabenderhöher Kreisgruppe, überreichte Christine und Michael Gunesch (Drabenderhöhe), Christina und Johann Adami, Susanna Fleischer und Andreas Theil (alle aus Overath). für ihre 50 jährige Mitgliedschaft im Verband der Siebenbürger Sachsen eine Urkunde. Das Silberwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen wurden vom Landesvorsitzenden an Günther Bartesch, Heinz Gubesch, Henriette Kuales und Jürgen Poschner verliehen. Mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ehrte Rainer Lehni in seiner Eigenschaft als stellvertretender Bundesvorsitzender die verdienten Landsleute Michael Hartmann, Rudolf Schmidt, Alice Jobi und Fritz Grün.


V.l.: Landesvorsitzender Rainer Lehni, Rudolf Schmidt, Fritz Grün, Christine und Michael Gunesch, Alice Jobi, Günther Bartesch, Henriette Kuales, Heinz Gubesch, Kreisgruppenvorsitzende Enni Janesch und Michael Hartmann

Abschließend bedankte sich Enni Janesch bei den Mitgliedern des siebenbürgischen Frauenvereins, die mit Baumstrietzel und Kaffee wieder einmal für hervorragende Bewirtung gesorgt hatten.

Ursula Schenker

Katharinenball des Honterus-Chores in Drabenderhöhe

Dienstag, 30. November 2010

Wieder ist es dem Honterus-Chor gelungen, einen Katharinenball zu organisieren, der alle Beteiligten zufrieden stellte. Nach dem Vortrag des Chores mit heiteren und besinnlichen Melodien unter der Leitung von Regine Melzer folgte das Lustspiel in zwei Akten in siebenbürgisch-sächsischer Mundart “Wie drieht de Fonn hiemen” (Wer trägt die Pfanne nach Hause) von Grete Lienert-Zultner.


Honterus-Chor - Fotos: Christian Melzer

Die Premiere fand schon am Freitag dem 19.11.2010 im Kulturhaus statt. Unter den zahlreich erschienenen Gästen konnte die Vorsitzende des Chores, Anneliese Hüll, den Landrat des Oberbergischen Kreises, Hagen Jobi, sowie den stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Landesvorsitzenden von NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Rainer Lehni, die im Chor aktiven Mitglieder Enni Janesch, Bundesfrauenreferentin und Kreisgruppenvorsitzende von Drabenderhöhe und Harry Janesch als Ehrenvorsitzender der Landesgruppe NRW herzlich begrüßen.

Am Samstagabend kamen als Ehrengäste Pfarrer Rüdiger Kapff mit Gattin, der Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe, Herwig Bosch, und der Ehrenvorsitzende des Chores, Günther Schuller, dazu. Gespielt wurde das Theaterstück von acht Chormitgliedern, die aus unterschiedlichen Gemeinden Siebenbürgens stammen, so dass auch die Freunde der sächsischen Mundart gut aufpassen mussten, um alles zu verstehen. Trotzdem kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. In dem Stück von Grete Lienert-Zultner geht es darum, wer zu Hause das Sagen hat, also um ein Thema, das so alt wie die Welt ist.


Von links: Enni Janesch, Anneliese Hüll, Roswitha Wölfel, Gerda Gusbeth, Reinhard Wellmann, Ilse Bartesch, Hans Herberth, Hedda Schoger, Arthur Rochus und Kathi Adam

Der Haussegen in der Ehe des Schusterehepaars Mariechen und Hans (Gerda Gusbeth und Reinhard Wellmann) hängt schief. Der Ehemann vertritt den Standpunkt: Die Frau muss dem Mann ohne Widerreden gehorchen. Es folgen turbulente Szenen in denen Hans sich weigert die fertig gekochte Bohnensuppe (souer Lawend) zu essen und nach “Platschinta” verlangt. Um diese zu backen muss Mariechen sich eine Pfanne von der neugierigen Nachbarin, der Lukessäster, (Ilse Bartesch) borgen. Der Streit erreicht seinen Höhepunkt, als Hans keine Pfannkuchen für die Nachbarin übrig lassen will. Keiner will nachgeben. Die Eheleute schließen eine Wette ab: Ab sofort wird nicht mehr gesprochen. Wer das erste Wort spricht, muss die Pfanne zurück tragen und hat von nun an dem Partner zu gehorchen.

Die Nachbarinnen, gespielt von Roswitha Wölfel, Kathi Adam, Anneliese Hüll und Hedda Schoger, wollen Mariechen helfen, können aber Hans nicht zum Sprechen bringen. Erst als Fritz (Hans Herberth), der Ehemalige von Mariechen, auftaucht, bricht Hans von Eifersucht geplagt, das Schweigen. Nun hat er die Wette verloren und muss die Pfanne der Lukessäster nach Hause tragen. Hans sieht ein: Er hat zwar die Wette verloren ist aber trotzdem froh, dass er seine Frau nicht verloren hat, die von nun an das Sagen im Haus haben wird. Zu den Darstellern gehörte noch der listige Schusterlehrjunge Dani (Arthur Rochus), der sowohl die Meisterin als auch den Meister gleich am Anfang des Stückes reinlegte.

Die Regie lag wieder in den Händen von Enni Janesch, die auch als Souffleuse agierte. Die Schauspieler gaben ihr Bestes und wurden zwischendurch und am Schluss mit viel Applaus bedacht.

Nach dem Theater spielte zum ersten Mal die Phönix-Band aus Giessen beim Katharinenball zum Tanz auf. Es gelang ihr Alt und Jung auf die Tanzfläche zu locken und für eine ausgelassene, fröhliche Stimmung zu sorgen. Der Honterus-Chor freut sich auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Auf zum Katharinenball!

Enni Janesch
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Ein Herz für Tiere

Montag, 16. April 2007

Aufgeregt waren sie, die sieben Mädels aus dem “Alten Land” und “Unterwald”. Ihr großer Auftritt stand vor der Tür. Zwei Wochen lang hatten sie viel geprobt und ein schönes Programm mit Tanz, Aktrobatik und Sketchen zusammengestellt. Die Einladungen waren bereits verteilt, jetzt konnte es los gehen. Viele Nachbarn und Freunde kamen und sahen ein tolles Programm, das sie mit viel Applaus belohnten.

Eine Nachbarin Reka Herberth spendete Kuchen, die Oma Edda Groß machte Waffeln; Kaffee und Getränke gab es auch. Und für die viele Mühe kam eine Spende in Höhe von 150 € zusammen, die nun an das Tierheim Koppelweide gehen soll. Toll gemacht! Riccarda Fink (11), Tamara Groß (10), Nina Groß (6), Jenny Panthöfer (4), Marie Weißweiler (13), Sophie Weißweiler (10), Paulin Weißweiler (7) und als fleißige Unterstützung Kim-Sarah Miess (10).

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