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Juniorinnen des TC 77 Drabenderhöhe steigen in die Verbandsliga auf

Dienstag, 16. Juli 2013

Nachdem auch das letzte Gruppenspiel in der Gruppe A der 1. Bezirksliga gegen den TC Glöbusch gewonnen wurde, ist den Juniorinnen um Mannschaftsführerin Marlen Peppler die Tabellenführung und somit der Aufstieg in die 2. Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Die Gäste aus Glöbusch, die nur mit drei Spielerinnen angereist sind, konnten klar mit 6:0 besiegt werden. Dabei siegte Marlen Peppler an Position 1 mit 6:2 6:3. An Position 2 bezwang Lisa Tschorrek ihre Gegnerin mit 4:6 6:2 10:3 und Lena Drogies gab lediglich einen Punkt zum 6:0 6:1 Sieg ab. Das 4. Einzel wurde spiellos mit 6:0 6:0 für Lisa Barth gewertet.


Von links: Lisa Barth, Lisa Tschorrek, Marlen Peppler, Lena Drogies (nicht dabei: Jennifer Balint)

Marlen Peppler und Lena Drogies gewannen das noch zu spielende Doppel mit 6:0 6:1 zum 6:0 Gesamtsieg. Der gesamte Vorstand des TC 77 Drabenderhöhe freute sich und bedankte sich für diese tolle Leistung. Schließlich wurde in den 5 zu spielenden Matches nur ein Punkt an den Tabellenzweiten aus Grafenkreuz abgegeben - dies, da nur mit drei Spielerinnen angetreten werden konnte!

Die Herren 55 um Mannschaftsführer Hans-Georg Franchy gewannen in der Gruppe B der 1. Bezirksliga gegen den TV Gelpetal 1931 mit 5:4 und sichern sich somit mit 6:4 Punkten den 2. Tabellenplatz. In diesem “Oberbergischen Derby” konnte bereits nach den Einzeln der Gesamtsieg mit 5 erfolgreichen Einzelspielen notiert werden. Rainer Braumann verlor dabei an Position 1 gegen Gerd Peisker mit 7:6 0:6 9:11. Karl-Heinz Eckert, Erwin Kasper, Herberth Breuer, Max Angerer und Hans-Georg Franchy bezwangen ihre Gegner an den Positionen 2 bis 6 zum vorzeitigen Gesamtsieg. Da die anschließenden Doppel aus Braumann/Angerer, Eckert/Kasper und Fleischer/Schild komplett verloren wurden, hieß das Endergebnis 5:4 für das Höher Team.

Einen rabenschwarzen Tag hingegen erwischten die H40-1 um Mannschaftsführer Christian Franchy, denn das Heimspiel um den Klassenerhalt gegen den SV Blau-Weiss Hand in der Gruppe C der 1. Bezirksliga wurde mit 3:6 verloren. Aus den Einzelbegegnungen konnten lediglich Adi Botsch an Position 1 mit 6:4 6:3 und Christian Schuster mit 6:1 6:1 an Position 2 gewinnen, so dass das Team bereits hier nahezu hoffnungslos mit 2:4 zurück lag. Leider fehlte an diesem Tag auch das Quäntchen Glück, denn Jens Neumann (Pos. 3) und Christoph Rickerl (Pos. 5) unterlagen nur sehr knapp im Champions-Tiebreak. In den Doppelbegegnungen konnten nur Schuster/Drogies mit ihrem 6:2 6:2 Sieg überzeugen, so dass das bittere Resultat 3:6 und somit der direkte Abstieg in die 2. Bezirksliga bedeutete. Kurioserweise unterlag an diesem Spieltag der Tabellenführer aus Rot-Weiss Bergisch Gladbach dem ebenfalls abstiegsbedrohtem Team TSV am Grafenkreuz mit 4:5.

Die Junioren um Mannschaftsführer Tim Schmitz gewannen in der Gruppe A der 1. Bezirksliga gegen den TC GW Gut Buschhof mit 8:1 und sichern sich somit den Klassenerhalt. Das Team trat in der Besetzung Tim Schmitz, Julius Fischer, Viktor Peppler, Felix Krämer, Kevin Berger und Lennart Wicker an.

Honterus-Chor feierte den 40. Katharinenball

Montag, 26. November 2012

Mit dem Tanzlied “Heißa Kathreinerle” begrüßte der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer die vielen Gäste, die ins Kulturhaus gekommen waren, um mit ihnen ein kleines Jubiläum zu feiern: 40 Jahre Katharinenball, dessen Höhepunkt ein Theaterstück in siebenbürgisch-sächsischer Mundart ist.


Honterus-Chor singt “Heißa Kathreinerle”

“40 Jahre Theater heißt jedes Mal ein neues Stück einstudieren, viele Proben und Vorbereitungen, auch für Theke und Küche”, so die Chorvorsitzende Anneliese Hüll in ihren Grußworten. “Das geht nur, weil wir eine ganz tolle Gemeinschaft haben.” Anschließend hob sich der Vorhang und die Theatergruppe zeigte das Lustspiel “Äm zwin Kretzer” von Anna Schuller-Schulerus, eines der meistgespielten Stücke der siebenbürgischen-sächsischen Literatur. Mit genau diesem Stück hatte 1972 der damalige Vorsitzende Eduard Dürr den Katharinenball in Drabenderhöhe eingeführt.

Die Laiendarsteller entführten zum 40-jährigen Bestehen wieder in ein siebenbürgisches Dorf, wo sich um 1950 herum die Frauen und Mädchen in der “Rockenstube” zum Handarbeiten und Spinnen trafen. “Die können das wirklich noch”, rief eine Zuschauerin erstaunt, als Kathi Adam, Roswitha Wölfel und Hedda Schoger mit flinken Händen die Fäden zogen. Im Mittelpunkt stand jedoch die Wette des geizigen Bauern Gesch (Reinhard Wellmann) mit zwei Handwerksburschen, die mit ihm um zwei Kreuzer in Sachen Durchhaltevermögen wetteten.

Vortrefflich brachten Reinhard Wellmann und seine Mitspieler die von der Autorin gewollte Situationskomik rüber . Sie erhielten immer wieder Szenenbeifall. Das “versächselte Deutsch” sorgte mit “verguckelten Augen”, dem “Perpendeckel” (Perpendikel) und Wellmanns Feststellung “im Deutschen vergaddert sich mir die Zunge”, für Heiterkeit. Mundartunkundigen, wie beispielsweise Vizebürgermeisterin Bianka Bödecker oder Pfarrer Rüdiger Kapff, erleichterte es das Verstehen.


Mundarttheater “Äm zwin Kretzer” - Generalprobe am Freitag

Seit über zwei Jahrzehnten ist auf der Bühne Gerda Gusbeth die richtige Frau an der Seite von Wellmann, der seit 35 Jahren zur Theatergruppe gehört. Gusbeth spielte überzeugend die resolute Seele, die glaubt, dass ihr Gesch “nicht ganz richtig im Kopf ist”.

Mit rhythmischem Beifall belohnte am Ende das Publikum die Mitwirkenden, zu denen noch Günther Schuller (seit 21 Jahren), Elke und Heinz Scharpel, sowie Annemarie und Christine Rochus gehörten.

“Das war ein Genuss, obwohl man bei den unterschiedlichen Dialekten genau zuhören muss”, sagte anschließend Rainer Lehni, der in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen der Theatergruppe gratulierte. Den Katharinenball über 40 Jahre am Leben zu erhalten, sei eine großartige Leistung.

Glückwünsche und Blumen aus der Hand von Anneliese Hüll gab es für die Kreisvorsitzende Enni Janesch, die seit 40 Jahren als Schauspielerin, Regisseurin, Souffleuse und Chronistin dabei ist. Hüll: “Du suchst die Theaterstücke aus, liest und kürzt sie eventuell, findest immer die richtigen Mitwirkenden. Es folgen viele Proben und wenn die Nervosität der Laienspieler steigt, bleibst du ruhig und gelassen, gibst routiniert deine Anweisungen und sorgst für lockere Stimmung.” Mit ihrer Begeisterung für das Mundarttheater habe Janesch das kulturelle Leben in Drabenderhöhe bereichert und dem Publikum alljährlich Freude bereitet.

Bevor sich der Vorhang hob, ließen Enni und Harry Janesch in einer heiteren Diashow die vergangenen 40 Jahre vor dem Publikum Revue passieren. Dabei wurden Erinnerungen wach, beispielsweise an Helmut Depner, der 31 Jahre auf der Bühne stand und auf seine urig-komische Art die Zuschauer immer wieder zum Lachen brachte. Oder auch an die schauspielerischen Fähigkeiten von Hilde Jikeli, Herta Faber, Julius Jobi, Kurt Holzträger, Anneliese Hüll, Michael Rothmann und Hans Herberth. Übrigens: Die Generalprobe am Freitag, die seit einigen Jahren öffentlich ist, verbuchte ebenfalls “volles Haus”.

Ursula Schenker

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Konzert in der Drabenderhöher Kirche

Sonntag, 19. Februar 2012

Am Sonntag, 12. Februar hatte der Frauenchor zum zweiten Mal zu einem Konzert in die evangelische Kirche eingeladen und die Sängerinnen freuten sich über gut gefüllte Zuhörerreihen.


Fotos: Christian Melzer

In ihrer Begrüßung führte die Vorsitzende aus, dass dies das erste Konzert des Frauenchors als Meisterchor sei und außerdem das erste Konzert des Jahres in Drabenderhöhe, also fast noch ein Neujahrskonzert.Bevor sie die weiteren Mitwirkenden vorstellte, bedankte sich Sabine Breuer bei der Kirchengemeinde für die vielfältige Unterstützung durch Bereitstellung des Raumes, Werbung im Pfarrblatt, Bekanntmachung der Veranstaltung im Gottesdienst und die freundliche Hilfe des Küsters.

Als musikalische Gäste wurde der MGV aus dem Nachbarort Marienberghausen begrüßt, der vor neun Jahren schon einmal ein Konzert der Frauen mitgestaltet hatte und auch ein Querflötensextett.

Die jungen Flötistinnen - Uli-Marie Herberth, Franziska Menning, Emily Mies, Lara Schnell, Janine Schulz und Meike Anna Seimen - besuchen alle die hiesige Grundschule und eifern der bei uns gut bekannten Conny Melzer nach, die auch dieses Ensemble leitet.

Die Nachwuchsmusikerinnen hatten sich gut vorbereitet und meisterten ihren Auftritt vor großem Publikum trotz Lampenfieber ohne Probleme. Mit den Stücken “Zum Sanctus” aus er Deutschen Messe von F. Schubert, “Hebe deine Augen auf” von F. Mendelssohn-Bartholdy und dem Schottischen Volkslied “Amazing graze” ergänzte das Querflötensextett die Programmbeiträge der Chöre.

Beide Chöre sangen bei ihrem ersten Auftritt deutsches Liedgut. Die Sängerinnen begannen mit ihrem Meisterchorlied “Chor der Engel” von W. Kienzl. Bei dem bekannten Lied “Ich bete an die Macht der Liebe” wurde die zweite Strophe von den Sopranistinnen Vera Hackbarth, Tanja Rogalla und Jessica Vogel gesungen, vom Chor summend begleitet. Die deutsche Fassung von Amanda Mc Browns Filmmusik “Die Rose” und die von Regine Melzer arrangierten “Irischen Segenswünsche beendeten den Beitrag des Frauenchors.

Der MGV aus Marienberghausen sang zunächst “In der Fremde”, danach “Im Dorf da geht die Glocke schon”und “Handwerkers Abendgebet” mit einem schönen Tenor-Solo und beschloss den ersten Auftritt mit einem modern arrangierten “Vater unser” von Hanna Haller, das das Publikum besonders begeisterte.

Im zweiten Programmteil gefielen die Sänger mit “Lobe den Herrn meine Seele” und “Von guten Mächten”, so dass sie nach den beiden Gospel-Stücken “Hush! Somebody´s calling my name” und “All night, all day” um eine Zugabe nicht herum kamen.

Der Frauenchor gestaltete den zweiten Teil fröhlich afrikanisch und brachte die von Michael Schmoll gesetzte “Missa Africana” zu Gehör und wurde bei allen vier Teilen “Kyrie”, “Gloria”, “Halleluja” und “Agnus Dei” von Lenny Melzer mit dem Cajon rhythmisch unterstützt. Bei dem letzten traditionellen Zulu-Lied “Siyahamba - Wir marschschieren im Licht Gottes” gingen die Sängerinnen richtig aus sich heraus und marschierten klatschend auf der Stelle. Natürlich forderte das begeisterte Publikum auch vom Frauenchor eine Zugabe und so wurden die Besucher des Kirchenkonzerts mit “Have a nice day” verabschiedet.
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Presbyteriumswahl 2012

Freitag, 13. Januar 2012

Wenn am 5. Februar 2012 Presbyteriumswahlen sind, dann wird auch unsere Gemeindeleitung neu gewählt. “Presbyterinnen” und “Presbyter”, das bedeutet: die Gemeindeältesten. Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen und ist als Titel schon seit der Antike bekannt. “Alt” sein oder gar “alt aussehen” müssen sie aber keinesfalls. Wählbar ist jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist und im Wahlverzeichnis der Kirchengemeinde steht.

Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Alle Presbyteriumsmitglieder sind gleich gestellt. Das Presbyterium entscheidet im Rahmen der Kirchenordnung über alle geistlichen, religiösen, verwaltungstechnischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten der Gemeinde.

Die Wahlen zum Presbyterium entscheiden darüber, wer zusammen mit den Pfarrern in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leiten wird.

In unserer Kirchengemeinde sind 3 Wahlbezirke eingerichtet worden:
Wahlbezirk 1: Drabenderhöhe
Wahlbezirk 2: Weiershagen / Forst
Wahlbezirk 3: Höfe

Für jeden Wahlbezirk wurde anhand von Vorschlägen aus der Gemeinde eine Kandidatenliste aufgestellt.

Aus dem Wahlbezirk 1 können Sie 6 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 1: Drabenderhöhe
- Gubesch, Rose Reenerland 20
- Herberth, Ursula-Maria; Alte Kölner Str. 3
- Jung, Edda; Im Biesengarten 13
- Knecht, Melitta; Mühlbacher Gasse 23
- Ohler, Friedrich; Nösnerland 33
- Scheip, Adelheid; Unterwald 17
- Sträßer, Werner; Mediascher Gasse 1

Aus dem Wahlbezirk 2 können Sie 2 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 2: Weiershagen / Forst
- Härtel, Rainer; Am Steeger Berg 20
- Hube, Jutta; Weiershagener Str. 23
- Reuber, Rolf; Hückhausener Str. 12

Aus dem Wahlbezirk 3 können Sie 2 Presbyter/innen wählen:
Wahlbezirk 3: Höfe
- Binnen, Inge; Haferland 1
- Scharpel, Werner; Auf dem Bühl 1
- Schmidt, Doris; Büddelhagen 6

Mitarbeiterpresbyter/innen werden ebenfalls alle vier Jahre auf einer gesonderten Liste gewählt. Da sich für diese Wahl aber nur 2 Kandidaten für 2 Plätze fanden, gelten die beiden ohne Wahl als zukünftige Mitglieder des Presbyteriums.

IV Mitarbeiterpresbyter/in
- Dehler, Bärbel Höherdahlstr. 2
- Kranenberg, Hilmar Im Biesengarten 1a

Ev. Kirchengemeinde: “Nehmen auch Sie Ihre Verantwortung wahr und wählen Sie am 5. Februar die Kandidaten, die in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leiten sollen.”

Die Kandidatinnen und Kandidaten werden ab Januar 2012 durch eine Wahlzeitung und im Internet unter www.drabenderhoehe.de näher vorgestellt (siehe Meldung vom 17. Januar), sowie auf einer Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst in Drabenderhöhe am 22. Januar 2012.

Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen

Sonntag, 13. März 2011

Wichtige Garanten für ein funktionierendes Gemeinschaftsleben und Fortführung des siebenbürgischen Erbes seien die Vereine und Nachbarschaften. “Ohne deren Hilfe ist die Arbeit nicht zu bewältigen”, resümierte Enni Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, während der Mitgliederversammlung im Kulturhaus.

Besonders erwähnte Janesch die gute Zusammenarbeit mit Kurt Franchy, dem Vorsitzenden des Adele-Zay-Vereins, der Träger des Alten- und Pflegeheims ist, sowie mit dessen Leiter Fritz Barth.


V.l.: Adelheid Scheip, Uta Beckesch, Hans Herberth, Heidi Müller, Michael Dörner, Anneliese Hüll, Klaus Buchholzer, Enni Janesch, Kurt Franchy, Stefan Poschner, Günther Bartesch, Henriette Kuales, Hans Krestel, und Heinz Gubesch - Fotos: Christian Melzer

Janesch, die bei den Neuwahlen wieder einstimmig zur Vorsitzenden gewählt wurde, ließ die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Höhepunkt dabei sei die Benefizveranstaltung der Vereine unter dem Motto “Alle für den Höher Garten” gewesen. Der Erlös in Höhe von 3500 Euro soll dem Erlebnis- und Sinnesgarten im Park des Altenheims zugute kommen, mit dessen Bau bereits begonnen wurde.

Kurt Franchy wies auf die Bedeutung des Altenheims für den Ort hin. Zahlreiche alte Menschen könnten hier bei guter Pflege und Fürsorge ihren Lebensabend verbringen. Das Haus sei bei unangekündigter Überprüfung durch die Heimaufsicht des Oberbergischen Kreises mit der Note 1,1 bewertet worden. Der Adele-Zay-Verein, der auch Träger des Kindergartens ist, feiert im nächsten Jahr sein 50jähriges Bestehen.

Durchweg positive Berichte gaben es von Christa Brandsch-Böhm (Jugendreferat), Alice Jobi (Sozialreferat/Kleiderkammer), Adelheid Scheip (Frauenverein), Jürgen Poschner (Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe), Anneliese Hüll (Honterus-Chor), Uta Beckesch (Siebenbürgisch-deutsches Heimatwerk). Nach dem Kassenbericht von Michael Dörner wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

Unter Leitung des Landesvorsitzenden Rainer Lehni wurde der neue Vorstand wieder mit Enni Janesch an der Spitze gewählt. Ihre Stellvertreter sind Stefan Poschner, Günther Bartesch und Hans Herberth. Henriette Kuales ist Schriftführerin, Michael Dörner (Kassierer), Michael Schneider (Jugendreferat), Anneliese Hüll (Kulturreferentin), Heidi Müller (Sozialreferat), Heinz Gubesch, Klaus Buchholzer und Hans Krestel (Organisationsreferat), Ursula Schenker (Pressereferat).

Die Vorsitzenden der Vereine gehören von Amts wegen zum Vorstand und wurden bestätigt. Es sind: Adelheid Scheip (Siebenbürgischer Frauenverein), Anneliese Hüll (Honterus-Chor), Jürgen Poschner (Blasorchester), Pfarrer i.R. Kurt Franchy (Adele-Zay-Verein) und Uta Beckesch (Siebenbürgische-deutsches Heimatwerk).

Landesvorsitzender Rainer Lehni, Mitglied der Drabenderhöher Kreisgruppe, überreichte Christine und Michael Gunesch (Drabenderhöhe), Christina und Johann Adami, Susanna Fleischer und Andreas Theil (alle aus Overath). für ihre 50 jährige Mitgliedschaft im Verband der Siebenbürger Sachsen eine Urkunde. Das Silberwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen wurden vom Landesvorsitzenden an Günther Bartesch, Heinz Gubesch, Henriette Kuales und Jürgen Poschner verliehen. Mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ehrte Rainer Lehni in seiner Eigenschaft als stellvertretender Bundesvorsitzender die verdienten Landsleute Michael Hartmann, Rudolf Schmidt, Alice Jobi und Fritz Grün.


V.l.: Landesvorsitzender Rainer Lehni, Rudolf Schmidt, Fritz Grün, Christine und Michael Gunesch, Alice Jobi, Günther Bartesch, Henriette Kuales, Heinz Gubesch, Kreisgruppenvorsitzende Enni Janesch und Michael Hartmann

Abschließend bedankte sich Enni Janesch bei den Mitgliedern des siebenbürgischen Frauenvereins, die mit Baumstrietzel und Kaffee wieder einmal für hervorragende Bewirtung gesorgt hatten.

Ursula Schenker

Katharinenball des Honterus-Chores in Drabenderhöhe

Dienstag, 30. November 2010

Wieder ist es dem Honterus-Chor gelungen, einen Katharinenball zu organisieren, der alle Beteiligten zufrieden stellte. Nach dem Vortrag des Chores mit heiteren und besinnlichen Melodien unter der Leitung von Regine Melzer folgte das Lustspiel in zwei Akten in siebenbürgisch-sächsischer Mundart “Wie drieht de Fonn hiemen” (Wer trägt die Pfanne nach Hause) von Grete Lienert-Zultner.


Honterus-Chor - Fotos: Christian Melzer

Die Premiere fand schon am Freitag dem 19.11.2010 im Kulturhaus statt. Unter den zahlreich erschienenen Gästen konnte die Vorsitzende des Chores, Anneliese Hüll, den Landrat des Oberbergischen Kreises, Hagen Jobi, sowie den stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Landesvorsitzenden von NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Rainer Lehni, die im Chor aktiven Mitglieder Enni Janesch, Bundesfrauenreferentin und Kreisgruppenvorsitzende von Drabenderhöhe und Harry Janesch als Ehrenvorsitzender der Landesgruppe NRW herzlich begrüßen.

Am Samstagabend kamen als Ehrengäste Pfarrer Rüdiger Kapff mit Gattin, der Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe, Herwig Bosch, und der Ehrenvorsitzende des Chores, Günther Schuller, dazu. Gespielt wurde das Theaterstück von acht Chormitgliedern, die aus unterschiedlichen Gemeinden Siebenbürgens stammen, so dass auch die Freunde der sächsischen Mundart gut aufpassen mussten, um alles zu verstehen. Trotzdem kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. In dem Stück von Grete Lienert-Zultner geht es darum, wer zu Hause das Sagen hat, also um ein Thema, das so alt wie die Welt ist.


Von links: Enni Janesch, Anneliese Hüll, Roswitha Wölfel, Gerda Gusbeth, Reinhard Wellmann, Ilse Bartesch, Hans Herberth, Hedda Schoger, Arthur Rochus und Kathi Adam

Der Haussegen in der Ehe des Schusterehepaars Mariechen und Hans (Gerda Gusbeth und Reinhard Wellmann) hängt schief. Der Ehemann vertritt den Standpunkt: Die Frau muss dem Mann ohne Widerreden gehorchen. Es folgen turbulente Szenen in denen Hans sich weigert die fertig gekochte Bohnensuppe (souer Lawend) zu essen und nach “Platschinta” verlangt. Um diese zu backen muss Mariechen sich eine Pfanne von der neugierigen Nachbarin, der Lukessäster, (Ilse Bartesch) borgen. Der Streit erreicht seinen Höhepunkt, als Hans keine Pfannkuchen für die Nachbarin übrig lassen will. Keiner will nachgeben. Die Eheleute schließen eine Wette ab: Ab sofort wird nicht mehr gesprochen. Wer das erste Wort spricht, muss die Pfanne zurück tragen und hat von nun an dem Partner zu gehorchen.

Die Nachbarinnen, gespielt von Roswitha Wölfel, Kathi Adam, Anneliese Hüll und Hedda Schoger, wollen Mariechen helfen, können aber Hans nicht zum Sprechen bringen. Erst als Fritz (Hans Herberth), der Ehemalige von Mariechen, auftaucht, bricht Hans von Eifersucht geplagt, das Schweigen. Nun hat er die Wette verloren und muss die Pfanne der Lukessäster nach Hause tragen. Hans sieht ein: Er hat zwar die Wette verloren ist aber trotzdem froh, dass er seine Frau nicht verloren hat, die von nun an das Sagen im Haus haben wird. Zu den Darstellern gehörte noch der listige Schusterlehrjunge Dani (Arthur Rochus), der sowohl die Meisterin als auch den Meister gleich am Anfang des Stückes reinlegte.

Die Regie lag wieder in den Händen von Enni Janesch, die auch als Souffleuse agierte. Die Schauspieler gaben ihr Bestes und wurden zwischendurch und am Schluss mit viel Applaus bedacht.

Nach dem Theater spielte zum ersten Mal die Phönix-Band aus Giessen beim Katharinenball zum Tanz auf. Es gelang ihr Alt und Jung auf die Tanzfläche zu locken und für eine ausgelassene, fröhliche Stimmung zu sorgen. Der Honterus-Chor freut sich auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Auf zum Katharinenball!

Enni Janesch
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Ein Herz für Tiere

Montag, 16. April 2007

Aufgeregt waren sie, die sieben Mädels aus dem “Alten Land” und “Unterwald”. Ihr großer Auftritt stand vor der Tür. Zwei Wochen lang hatten sie viel geprobt und ein schönes Programm mit Tanz, Aktrobatik und Sketchen zusammengestellt. Die Einladungen waren bereits verteilt, jetzt konnte es los gehen. Viele Nachbarn und Freunde kamen und sahen ein tolles Programm, das sie mit viel Applaus belohnten.

Eine Nachbarin Reka Herberth spendete Kuchen, die Oma Edda Groß machte Waffeln; Kaffee und Getränke gab es auch. Und für die viele Mühe kam eine Spende in Höhe von 150 € zusammen, die nun an das Tierheim Koppelweide gehen soll. Toll gemacht! Riccarda Fink (11), Tamara Groß (10), Nina Groß (6), Jenny Panthöfer (4), Marie Weißweiler (13), Sophie Weißweiler (10), Paulin Weißweiler (7) und als fleißige Unterstützung Kim-Sarah Miess (10).

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Herzlichen Glückwunsch: Katharina Herberth feiert heute 101. Geburtstag

Dienstag, 20. März 2007

Katharina Herberth (geborene Frim) feiert heute ihren 101. Geburtstag im Altenheim Siebenbürgen, wo sie seit 1996 lebt.

Sie wurde 1906 in Weilau/ Siebenbürgen geboren, 1924 heiratete sie Johann Herberth und hatten zwei Söhne, die beide nicht mehr leben.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Bianka Bödecker überbrachte Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Stadt Wiehl.

Neuwahlen beim Honterus-Chor Drabenderhöhe

Montag, 5. Februar 2007

Am 4. Februar fanden die Wahlen für einen neuen Vorstand des Honterus - Chores statt.

“Wer die Musik liebt, kann nie ganz unglücklich werden.” Mit diesem Zitat von Franz Schubert eröffnete Günther Schuller als Vorsitzender des Chores die Sitzung und stellte das Programm vor. Er erinnerte in einer kurzen Andacht der im letzten Jahr Verstorbenen.

Enni Janesch übernahm die Vorstellung des Jahresberichts. Sie hatte die vielen gelungenen Auftritte zusammengestellt. Für die Chormitglieder war es eine schöne Erinnerung an die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Als stellvertretende Vorsitzende nahm sie dann die Ehrungen für die verschieden lange Zugehörigkeit der Sänger/innen zum Chor vor und überreichte die jeweiligen Auszeichnungen. Der Dirigentin, Regine Melzer, dankte sie für die gute Arbeit mit dem Chor.

Franz Krischer stellte mit “erhobenem Zeigefinger” die Anwesenheitsstatistik vor und belohnte die zuverlässigsten Chormitglieder mit einem kleinen Geschenk.

Eine der wichtigen Personen jeden Vereins ist der Kassenwart. Melitta Knecht las den Kassenbericht vor und gab den Chormitgliedern damit die Gewissheit, dass alle weiterhin im Honterus-Chor singen aber auch zu Hause ruhig schlafen können.

Nach Entlastung des gesamten Vorstandes, die der Wahlleiter Harald Janesch vornahm, wurde nun der neue Vorstand gewählt. Und wie es häufig ist, wenn ein Team über viele Jahre gut und erfolgreich zusammengearbeitet hat, wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt, Neu hinzu kamen die Beisitzer/Innen. Somit bleibt der bisherige Vorstand des Chores auch der neue Vorstand des Honterus-Chores.

1. Vorsitzender: Günther Schuller
2. Vorsitzende: Anna Janesch
3. Vorsitzender: Reinhardt Wellmann und Anneliese Hüll
Kasse: Melitta Knecht und Michael Rothmann
Notenwart: Adelheid Borger und Anneliese Hüll
Organisation: Edda Jung, Ilse Bartesch, Regina Melzer, Franz Krischer, Heinz Gubesch
Beisitzer/Innen: Gerda Gusbeth, Rosi Gubesch, Georg Amser, Hans Herberth
Pressereferentin: Helga Bosch

“Der Dani Misch wid härresch” auf dem Katharinenball in Drabenderhöhe

Sonntag, 26. November 2006



Ein voller Erfolg vor ausverkauftem Haus, was kann sich ein Veranstalter mehr wünschen. In diesem Fall war der Veranstalter der Honterus-Chor, der zu seinem jährlichen Katharinenball am 25.11.2006 mit dem lustigen Mundartstück “Der Dani Misch wid härresch” von Otto Reich ins Hermann-Oberth-Haus eingeladen hatte.

Enni Janesch hat dieses Lustspiel für die Theatergruppe des Honterus-Chores bearbeitet und einstudiert.

Das lustige Mundartstück spielt in der Mitte des vorigen Jahrhunderts, als man auf den sächsischen Dörfern begann, sich “auszukleiden”, d.h. die sächsische Tracht im Alltag abzulegen und dafür “Städterkleider” zu tragen. Zur Vorstellung der Schauspieler hatte sich die Theatergruppe auch eine Neuerung ausgedacht.

Die Darsteller wurden nicht wie sonst üblich von dem Vorsitzenden des Chores, Günther Schuller, (Rolle in dem Stück, Name und Geburtsort ) vorgestellt, sondern die Schauspieler wurden von der Leiterin nur mit ihrem Namen und der jeweiligen Rolle vorgestellt, sprachen dafür aber einen Satz oder Ausspruch aus ihrer Rolle in ihrem jeweiligen Dialekt als kleine Hörprobe für die verschiedenen Dialekte aus Siebenbürgen, die hier in Drabenderhöhe gesprochen werden.

Und so stellte sich Gerda Gusbeth als Fichen Geddert mit dem immer wieder in ihrer Rolle vorkommenden Satz “Mischi, me Kängd (ihr Ehemann) schwech ställ, loss mech rieden!” vor. Raten sie, wer in dieser Familie die “Hosen” anhatte? Reinhard Wellmann spielte als Dani Misch Geddert ihren Ehemann, Er weiß nicht, wie er seine Frau zur Vernunft bringen soll und kommt zu dem Entschluss, sich bei seinem Freund Dr. Gellner Rat zu holen.


Fotos: Christian Melzer

Im Wartezimmer von Dr. Gellner sitzen Frau Fielk (Susi Hübner) und die Schusterin (Ilse Bartesch mit ihrer Tochter Maio (Anna Schuller), die zu viel durcheinander gegessen und nun Bauchweh hat. Maio wird von der energischen Schusterin ermahnt: “Won ta wiemerst, wid et uch net besser.” Sie warten auf den Doktor (Günther Schuller). Dazu gesellt sich der alte Zimmermann Klamer, der sich in die Wade gehauen hat “Ech hu mech gesträppt” (Helmut Deppner, der vom Publikum schon ohne ein Wort zu sagen, mit Applaus empfangen wurde.)

Zum Schluss erscheint der Bauer Geddert. Dr. Gellner behandelt die Patienten. Vom Bauern Geddert hört der Doktor die Klagen über dessen Frau und Tochter. Der Doktor (”Ech wäll alles dean, wat ä menge Krefte stiet.”) hat einen Rat: Geddert selbst muss “härresch” werden und sich als “Herr” ausgeben.

Der Dani Misch spielt nun auf den Rat des Dorfarztes hin, auch einen feinen Herrn. Mit dem Satz: “Ech bän an Härr, en Harr bän ech!” und keinerlei Arbeit mehr als Bauer, versucht er, seiner überheblichen Frau zu zeigen, wie sie durch ihr nachgeahmtes städtisches Gehabe sich und die Tochter Liso (Franka Hihn), im Dorf zum Gespött macht und sogar deren Freund, den Getz Lang (Hans Herberth) vergrault.

Den Nachbarn und Freunden Klamer (Helmut Depner “Ech wird denem Fichen schin den Dodder aosblosen.”) und Lang (Georg Amser “Eh ban noagirich wie en Elster”.) erklärt er die Komödie - sie können ja schweigen.

Die Nachbarinnen, die Fielkän (Susi Hübner ) und die Schusterän (Ilse Bartesch) sind neugierig. Vor ihnen versteckt sich jedoch der herausgeputzte Dani Misch, denn sie würden alles verraten, so dass die Fielkän mit den Worten: “Na, na sai ech ämsonst gewiest!” das Zimmer verlassen.

Dani Misch spielt seine Rolle hervorragend. Die Frauen machen sich wegen seines Zustandes Sorgen. Liso holt Dr. Gellner (”Lot mech Motter. Ech gon, mer solle et mer nor versäcken!”), der zusammen mit dem “Kranken” die Komödie weiter spielt, bis die Frauen erkennen, wie falsch sie gehandelt haben. Gleichzeitig gelingt es dem Doktor Liso und Getz Lang wieder zusammen zu bringen. Alle Darsteller kommen zusammen, um die Verlobung des jungen Paares mitzufeiern. Dani Misch ist zufrieden, denn er hat seine Frau kuriert und den gewünschten Schwiegersohn bekommen.

Enni Janesch erklärt zum Inhalt des Lustspiels: “Die Komik des Theaterstückes lebt von den typischen Ausdrücken in sächsischer Mundart und den Verkleidungen der handelnden Personen. Die Aussage “Mer wällen bleiwen wot mer sen. - Wir wollen bleiben was wir sind” gilt kaum noch in der heutigen Zeit. Aber in der Zeit, in der die Handlung des Stückes spielt, war diese Aussage richtig und wichtig. Sie hat das Überleben der sächsischen Bevölkerung in den Dörfern garantiert. Der Bauernstand war ein wichtiger Stand. Die Sitten und Ordnungen konnten in den Dörfern nur aufrecht gehalten werden, wenn es kaum Veränderungen gab und die Sachsen an den alt hergebrachten Traditionen und Lebensformen festhielten.”

Wissen Sie, was gemeint ist? “pustich rieden”, “affich wärden”, “wä an afgeblosän Buhu”, “der Pendel”, “affporren wä an Puika”, “tocana mat soure Kratzewetz”, “kespenich sen”, “sich erferen”, “sich afpiuzen wä an Zaiku”. Ich musste vieles erst erfragen, ihre Helga Bosch.

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